Mittwoch, 10. April 2013

1975 von Kurt Appaz

Was geschah im Jahr der Weiber?

Kurt Appaz beschreibt in seinem Buch den Sommer 1975. Er und seine Freunde haben das Abitur nicht bestandenen. Aber das ist für sie kein Beinbruch, wollen sie doch die Welt verändern und nicht so sein wie ihre Eltern. Zusammen kaufen sich die Freunde einen VW-Bus und machen sich in den Ferien auf den Weg nach Frankreich. Auf diesen Weg lernen sie neue Leute kennen, konsumieren illegale Substanzen und geniessen ihr Leben als Hippie. Aber dieser Sommer zeigt nicht nur seine schönen und sonnigen Seiten.

Dieses Buch von Kurt Appaz ist kein biografischer Roman. Die Handlungen und Personen sind frei erfunden. Trotzdem spiegelt die Geschichte die damaligen Gegebenheiten und die Einstellung der Jugendlichen dieser Zeit wieder. Sie sind auf der Suche nach etwas Neuem und wollen die Welt aus ihren Angeln heben.

Die Geschichte ist sehr bildlich und eindrucksvoll beschrieben. Es lässt sich schnell und flüssig lesen. Das Ende der Reise war dann für mich ein bisschen zu plötzlich da. Es handelt sich hier um den ersten Teil der Freunde Appaz, Kerschkamp und Buchmann. Ich werde direkt Teil 2 Klassentreffen lesen, damit ich den Faden nicht verliere.

Ich kann das Buch nur empfehlen und vergebe 8 von 10 Punkte. Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

© claude

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