Mittwoch, 3. April 2013

Verwesung von Simon Beckett

Die Vergangenheit ist zurück für David Hunter

Vor 8 Jahren sind innerhalb von wenigen Tagen 3 Mädchen in Dartmoor verschwunden. Als wenige Tage später Jerome Monk neben der Toten Angelika Carson angetroffen wird, gesteht dieser auch die anderen drei Frauen ermordet zu haben. Die Ermittler vermuten, dass Monk die Frauen im Moor begraben hat. Dieser schweigt aber beharrlich und gibt den Standort der Gräber nicht preis.

Einige Zeit später wird von Wanderern eine Leiche im Moor gefunden. Zu dieser Grabstelle wird auch der forensische Anthropologe David Hunter gerufen. Mit seinen Kollegen macht er sich an die Arbeit, um herauszufinden ob die gefundene Leiche eine der verschwundenen Frauen ist. Schließlich erklärt sich Monk dazu bereit den Ermittlern die anderen Gräber zu zeigen. Aber warum fängt er zu diesem Zeitpunkt an mit der Polizei zusammen zu arbeiten?

Bei diesem Buch handelt es sich um den vierten Fall des forensischen Anthropologen David Hunter. Beim Lesen dieser Geschichte musste ich aber leider feststellen, dass es sich bei diesem Fall, um den schwächsten der Fälle handelt. Trotz allem hat Simon Beckett hier einen soliden Thriller geschrieben. Der Schreibstil ist flüssig und ansprechend. Die Geschichte ist Anfangs sehr ruhig und umspektakulär, nimmt aber im Laufe des Buches immer mehr an Fahrt auf. Die letzen 200 Seiten musste ich in einem Rutsch durchlesen, da ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte.

Insgesamt hat mir auch diese Geschichte mit David Hunter als Hauptprotagonist wieder gut gefallen und ich erhoffe mir bei einem fünften Fall noch mehr Spannung von Simon Beckett, so wie in den ersten Fällen von David Hunter.

Ich gebe 8 von 10 Punkte. Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

© claude
Verwesung von Simon Beckett

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen