Freitag, 31. Mai 2013

Die Bibliothek der Schatten von Mikkel Birkegaard

Die Macht der Bücher

Luca Campelli betreibt ein Antiquariat in Kopenhagen und ihm ist schon lange bewußt, dass Bücher mehr vermögen als nur Geschichten zu erzählen. Als er von einer einwöchigen Reise zurück kommt fährt er direkt in sein Antiquariat anstatt nach Hause. Hier fühlt es sich wohl und aufgehoben. Sofort sieht er in der Vitrine einen Neuerwerb und beginnt dieses Buch zu lesen. Als er zu lesen beginnt spürt er die magische Kraft des Buches und kann nicht mehr aufhören zu lesen. Wenige Minuten später ist er tot.

Sein Sohn Jon hatte mit seinem Vater seit den Selbstmord seiner Mutter keinen Kontakt mehr und will auch jetzt mit der Erbschaft nichts zu tun haben. Aber schnell sieht er ein, dass er das Antiquariat nicht einfach verkaufen kann. Er erfährt die Wahrheit über seinen Vater und das Geheimnis des kleinen Antiquariats. Und schon bald geschehen weitere seltsame Dinge vor denen Jon nicht die Augen verschliessen kann. Die Menschen in seiner Umgebung geraten in Gefahr und Jon muss sich entscheiden.

Diese Geschichte spielt vorrangig im Antiquariat Libri di Luca in Kopenhagen. Ich konnte mir diesen kleinen aber auch sehr schönen gemütlichen Laden mit seiner Bibliothek im Keller genau vorstellen und hätte gerne an einer Lesung teilgenommen. Wie schön wäre es gewesen Luca Campelli oder seinem Sohn beim Vorlesen einer Geschichte zuzuhören.

Der Leser wird vom Autor auf eine Reise in die Welt der Bücher mitgenommen, die Geschichte ist spannend bis zum Ende und für Personen mit einer sehr großen Vorstellungskraft auch sehr beängstigend. Wie könnte die Welt aussehen, wenn es die hier beschriebenen Aktivitäten der geheimen Organisation/Gesellschaft wirklich geben würde und diese Gabe von den falschen Personen ausgenutzt werden würde.

Mir hat das Buch gut gefallen und ich kann es jedem Buchliebhaber mit einer Vorliebe für fantastische Geschichten nur empfehlen.

Ich gebe 8 von 10 Punkte. Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

© claude

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