Sonntag, 17. Februar 2013

Die Frau mit den Regenhänden von Wolfram Fleischhauer

Die Frau mit den Regenhänden

Im Frühjahr 1867 beginnt die Weltausstellung in Paris. Aber dies ist nicht das einzige Ereignis, was für Aufsehen sorgen wird. In eben diesem Frühjahr wird auch eine Kinderleiche in der Seine gefunden. Schnell wird klar, wer das Kind war und die Mutter wird wegen Mordverdachts festgenommen. Doch ist Sie die richtige Täterin. Sie beharrt darauf, dass sie ihren Sohn in der Nacht im Krankenhaus gelassen hat. Dort will aber keiner sie oder den Kleinen gesehen haben. Der junge Antoine soll sie verteidigen und er entdeckt mithilfe von Freunden einige Ungereimtheiten.

Paris 1992 eine junge Frau begibt sich ebenfalls auf die Spuren von Antoine und seinen Freunden. Sie recherchiert die Hintergründe des Falls. Bruno ein deutscher Architekturstudent ist hingerissen von ihr. Welches Geheimnis wird er entdecken?

Diese Geschichte wird abwechselnd auf zwei zeitlichen Ebenen erzählt.

Die erste Ebene befasst sich mit 1867. Hier wird eindrucksvoll das Paris dieser Zeit beschrieben. Ich habe es förmlich vor mir gesehen, wie die Stadt aussah, wie sie roch und wie Napoleon III. regierte.

Die zweite Ebene beginnt im Jahre 1992. Hier lernt der junge Bruno eine geheimnisvolle Frau in der Bibliothek kennen und ist sofort faziniert von ihr.

Das Buch war sehr spannend geschrieben. Herr Fleischhauer beschreibt ein beeindruckendes Bild vom Paris der 19. Jahrhunderts, mit vielen Hintergrundinformationen zu Napoleon III. und der Weltausstellung.

Diese Geschichte sollte jeder lesen, der sich für das historische Frankreich interessiert und spannende Geschichten liebt.

Ich vergebe 8 von 10 Punkte. Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

© claude

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