Montag, 1. Juli 2013

Der dunkle Wächter von Carlos Ruiz Zafón

Pass auf was du versprichst

Wir haben 1937 und der Vater von Irene und Dorian ist gerade gestorben. Nun muss ihre Mutter Simone sie ernähren. Das ist leider gar nicht so einfach, denn der Vater hatte zu seinen Lebzeiten einige Schulden angehäuft, die noch beglichen werden müssen. So verliert die Familie nicht nur ihr Geld, sondern auch nach und nach ihre Freunde. Aber einer bleibt ihnen erhalten, Monsieur Leconte. Er lässt sie über seinem Geschäft wohnen und nach einiger Zeit besorgt er für Simone eine Anstellung bei einem Spielzeugfabrikanten an die Küste in der Normandie.

Die Familie zieht zusammen von Paris nach Cravenmoore. Hier lebt der Spielzeugfabrikant Lazarus Jann inmitten von seinen Spielautomaten und kümmert sich um seine kranke Frau. Die Familie findet schnell Anschluss in dem kleinen Dorf in der Nähe von Gravenmoore. Mit ihren neuen Freund Ismael hat Irene eine schöne Zeit bis ein unbekannter unheimlicher Schatten erscheint und ihr Leben in Gefahr gerät. Was genau geschieht hinter den Türen von Gravenmoore und kann es ein Entkommen geben?

Diese Geschichte würde ich dem Genre Horrorfantasie zuordnen. Eigentlich lese ich sehr selten Bücher die in dieses Genre fallen. Trotzdem hat mir die Erzählweise des Schriftstellers sehr gut gefallen. Die Geschichte ist bis zum Ende spannend und auch gruselig geschrieben.

Ich gebe 8 von 10 Punkte. Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

© claude


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