Freitag, 13. September 2013

Die Liebhaber meiner Töchter von Kati Naumann

Eine interessante Familienstudie

Nina ist eine gute Mutter. Zusammen mit Peter hat sie 3 wundervolle Töchter Greta, Marlene und Lotta. Dieses sind liiert mit Noah, Konrad und Till. Nina hat die drei Jungs, die sie die Liebhaber ihrer Töchter nennt, ins Herz geschlossen. Für sie gehören die drei somit zur Familie. Doch eines Tages passiert etwas, womit Nina nicht gerechnet hat. Alle Töchter trennen sich nach dem gemeinsamen Urlaub von ihren Freunden. Für Nina bricht eine Welt zusammen. Sie sieht überhaupt nicht ein, warum sie sich nicht mehr mit den Dreien treffen darf, wenn sich ihre Töchter von ihnen trennen. Durch Ninas Verhalten, ihrem Mitgefühl und ihrer Großherzigkeit beginnt eine unglaubliche Geschichte, die kaum noch zu stoppen ist.

Bei der Lektüre dieser Geschichte von Kati Naumann hatte ich anfangs Probleme in den Erzählstil hineinzufinden. Es gab immer wieder Zeitsprünge, die meinen Lesefluss beeinträchtigt haben. Nach einiger Zeit hatte ich mich dann auch den Stil der Autorin eingestellt und das Lesen fiel mir sichtlich leichter.

Kopfschüttelnd und tief erstaunt habe ich die Naivität und das Mitgefühl der Protagonistin Nina bewundert. Die Aufopferung, die sie an den Tag legt, um es jeden recht zu machen ist einfach unglaublich. Sie will alle Menschen aus ihrem Umfeld retten und ihnen zur Seite stehen. Dieses Buch zeigt wunderschön, wie man sich als Mutter auf keinen Fall verhalten sollte, wenn man die Kontrolle behalten will.

Es war wirklich sehr erfrischend diese Geschichte zu lesen. Sie hat mich mal wieder dazu gebracht über meine eigene Familie, unsere Verhaltensweisen, unseren Zusammenhalt nachzudenken und dankbar für ihre Liebe und ihr Vertrauen zu sein.

Ich vergebe für das Buch 7 von 10 Punkte und bedanke mich bei der Autorin Kati Nauman für eine sehr informative Leserunde.

© claude

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