Donnerstag, 19. September 2013

Täuscher von Andrea Maria Schenkel

Grausamer Doppelmord in Landshut

Es geschah in Süddeutschland im Jahre 1922. Ein grausamer Doppelmord beunruhigt die Bewohner von Landshut. Ein Hauptverdächtiger ist schnell gefunden. Es kann nur der Sohn des Bürstenfabrikanten gewesen sein. Schließlich war er der Verlobte eines der Opfer und er wird als das schwarze Schaf der Familie angesehen. Der Angeklagte leugnet aber beharrlich seine Schuld, obwohl die Indizien gegen ihn sprechen. Ist er auch ein Opfer der Umstände, der Denunzierungen und seines vorherigen Lebens oder ist er ein brillianter und auch abgebrühter Mörder?

Das war mein erstes Buch der Autorin Andrea Maria Schenkel und ich war sehr positiv überrascht. Sie schafft es mit einer einfachen und nicht überzogenen Sprache die Stimmung des Jahres 1922 sehr schön einzufangen. Die unterschiedlich auftauchenen Charaktere und Protagonisten werden unter anderen durch die Verwendung des bayrischen Dialektes nahezu perfekt beschrieben und in Szene gesetzt.

Die Kapitel dieses Krimis werden in verschiedenen Zeitebenen und zusätzlich auch unterschiedlichen Perspektiven der einzelnen Protagonisten erzählt und betrachtet, damit der Leser einen umfassenden Einblick in das Geschehen erhält. Dies ist der Autorin auch sehr gut gelungen und die Geschichte bleibt unter anderen aus diesem Grund bis zum Ende interessant und spannend.

Nach dem Genuss dieses Buches werde ich bestimmt in nächster Zeit noch einige Bücher der Autorin lesen. Danke auch für die sehr angenehme und interessante Leserunde. Ich gebe dem Buch 9 von 10 Punkte und gerne auch eine Leseempfehlung. Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

© claude

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