Mittwoch, 9. Oktober 2013

Edelweißpiraten von Dirk Reinhardt

Widerstand hat viele Gesichter

Daniel trifft auf dem Friedhof den alten, aber geheimnisvollen Gerlach. Er besucht den alten Mann und sie werden Freunde. Gerlach überlässt Daniel sein Tagebuch und bittet ihn dieses zu lesen. Hier erzählt er von seiner Zeit in der HJ, wie er diese verlässt und wie er auf seine neue Clique, die Edelweißpiraten trifft. Er beschreibt seine Zeit mit diesen etwas anderen Jugendlichen und von dem Gefühl der Freiheit, dass er das erste Mal mit ihnen erlebt. Doch der Krieg wird immer schlimmer und schließlich planen die Freunde auch gefährliche Aktionen, die den Nazis nicht gefallen.

Dieses Buch von Dirk Reinhardt ist im Tagebuchstil geschrieben. Dieser Erzählstil des geschichtlich sehr interessanten und spannenden Themas finde ich sehr gut gewählt.  Ich als Leser hatte das Gefühl bei dem jungen Gerlach über die Schulter zu schauen und bei seinem Abenteuern direkt dabei zu sein. Dirk Reinhardt hat es geschafft mich für die Geschichte der Edelweißpiraten zu begeistern und mich mit den Thema Widerstand noch einmal auseinanderzusetzen.

Man merkt sofort, dass sich der Autor mit dem Thema sehr intensiv beschäftigt hat. Mir hat die Aufarbeitung bzw. Aufbereitung dieses Themas sehr gut gefallen und ich möchte mich für die Reise in die Vergangenheit bedanken.

Ich gebe diesem sehr interessanten und historischen Roman 10 von 10 Punkte und kann es jedem geschichtsbegeisterten Leser nur empfehlen. Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

© claude

1 Kommentar:

  1. Das Bild des "über die Schulter schauens" ist es , was mich reizen könnte, diesen Roman mal zu lesen. Es gibt ja außerdem nicht viel über die Edelweißpiraten, die bündische Jugend und andere, denen die HJ und der BDM nun gar nicht genehm waren.

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