Donnerstag, 3. Oktober 2013

Schwarzlicht von Horst Eckert

Der Tod eines Ministerpräsidenten gibt Rätsel auf

In Düsseldorf wird eine Woche vor der Landtagswahl der Ministerpräsident von NRW tot in der Wohnung eines befreundeten Bauunternehmers gefunden. Es scheint als sei dieser im Swimmingpool ertrunken, nachdem er ausgeruscht ist. Wie ist der Ministerpräsident Walter Castrop wirklich gestorben. War es ein Unfall oder war es Mord?

Kommissar Vincent Che Veih wird seitens der politischen Berater der Kanzlerin und auch seitens seiner Dienststelle unter Druck gesetzt. Er soll den Tod des Ministerpräsidenten klären ohne die politischen Machtverhältnisse zu verändern. Kann er den Tod bis zum Wahlsonntag aufklären?

Dieser Politthriller von Horst Eckert hat mir wirklich sehr gut gefallen. Nachdem ich mich in den Schreibstil des Autors eingelesen hatte, sind die Seiten nur so dahin geflogen. Anfangs kann der Leser etwas über den Kommissar, sein Leben und seinen Werdegang bei der Polizei erfahren. Wir lernen Vincent Veih sehr gut kennen, seine Beweggründe und unter anderen auch seine zwiespältigen Gefühle gegenüber seiner Mutter, seines Großvaters und auch gegenüber den Frauen in seinem Leben. Wie erfahren sehr viel über den Kommissar und seine Arbeitsweise, über den Umgang zwischen den Kollegen und über die Arbeit im KK11.

Ab der Mitte des Buches nimmt die Ermittlungsarbeit rasant an Fahrt auf. Das Gefühl von Stress, einer drohenden Gefahr im Nacken und das Gefühl, dass man gehetzt wird und unbedingt etwas unternehmen muss, wird durch den Erzählstil des Autors sehr gut transportiert und an den Leser vermittelt.

Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen. Ich vergebe für diesen Politthriller gerne 9 von 10 Punkte und würde mich über eine Fortsetzung mit Kommissar Vincent Veih sehr freuen.

Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe

© claude 

1 Kommentar:

  1. Ich habe von diesem Autor "Die Festung" und "Sprengkraft" gelesen, beide kann ich empfehlen!

    AntwortenLöschen