Donnerstag, 21. November 2013

Schrei in Flammen von Jeanette Øbro und Ole Tornbjerg

Ein neuer Fall für Katrine Wraa

Mitten in Kopenhagen wird in einem abgebrannten Auto eine verkohlte Frauenleiche gefunden. Während den Ermittlungen in diesem Fall stellt sich bald heraus, dass die Frau noch am Leben war, als das Auto in Brand gesetzt wurde. Um den Täter zu finden, müssen die Ermittler die Identität des Opfers herausfinden. Aber der Name ist nicht das einzige, was Kommissar Jens Høgh und seiner Kollegin der Psychologin Katrine Wraa unbekannt ist. Es stellen sich noch weitere Fragen. Wer wollte den grausamen und öffentlichen Tod des Opfers und warum?

Bei diesem Buch des Autoren-Duos Øbro und Tornbjerg handelt es sich bereits um den 2. Fall der Psychologin Katrine Wraa. Während der Lektüre erfährt der Leser einiges über das Leben der beiden Hauptermittler Wraa und Høgh. Die Idee dem Opfer auch eine Stimme zu verleihen und einige Gedanken von ihr zu hören, hat der Geschichte insgesamt immer wieder zu interessanten Einblicken ihres Lebens und ihrer Gefühlswelt verholfen.

Die Geschichte ist mit ca. 650 Seiten wirklich sehr umfangreich und sie hat an einigen Stellen auch die ein oder andere Länge, aber ich finde es nicht wirklich schlimm, da durch die ausführliche Erzählung die Hauptprotagonisten an Tiefe gewonnen haben. Bei einer Planung weitere Teile zu schreiben, ist diese Vorgehensweise meiner Meinung nach sehr sinnvoll, um eine Fangemeinde für Wraa und Høgh aufzubauen.

Insgesamt hat mir die Arbeit bzw. die Zusammenarbeit der Ermittler Wraa und Høgh gut gefallen und ich bewerte diesen dänischen Krimi mit 8 von 10 Punkten. Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

Teile der Reihe:

1. Schrei unter Wasser
2. Schrei in Flammen

© claude


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