Sonntag, 3. November 2013

Die Marseille Connection von Massimo Carlotto

Der Weg führt nach Marseille

In Marseille tobt ein Territorialkrieg. Mittendrin agiert die knallharte Kommissarin Bourdet. Um ihre Ziele zu erreichen tut sie nicht nur Gutes, sondern setzt gezielt Personen für ihre Machenschaften und Zielerreichungen ein. So arbeitet sie unter anderem mit einem Mafiaboss und einen südamerikanischen Berufskiller zusammen. Schließlich wird sie auch auf die Droma-Gang aufmerksam, die ihre Macht, Einfluss und ihren Reichtum mehren wollen. Die Gang besteht aus vier Personen, die zusammen in Leeds studiert haben. Kann es den vier Ökonomen gelingen auf den kriminellen Parkett zu bestehen?

Mit diesem Krimi von Massimo Carlotto habe ich mich ein bisschen schwer getan. Es gibt so viele Akteure in diesem Buch, dass es mir sehr schwer gefallen ist, die Personen zuzuordnen und den Zusammenhang zwischen den unterschiedlichen Protagonisten zu erkennen.

Nachdem ich mich in die Geschichte eingearbeitet hatte, zeigt sich schließlich ein roter Faden und die Geschichte gewinnt ein bisschen an Fahrt. Der Schreibstil des Autors ist schonungslos, brutal und stellenweise auch grausam. Hier werden kriminelle Machenschaften angesprochen und beschrieben, die mich auch etwas fassungslos und nachdenklich zurückgelassen haben.

Die Geschichte an sich ist spannend und auch interessant, aber leider gab es so viele verschiedene Brennpunkte und Handlungsstränge, die die Übersichtlichkeit und Nachvollziehbarkeit für mich stark eingeschränkt haben.

Augrund der von mir bereits angesprochenen Kritikpunkte kann ich diesem Buch nur 6 von 10 Punkte geben. Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

© claude

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