Donnerstag, 30. Januar 2014

Die Gefangene des Highlanders von Megan MacFadden

Eine Geisel zum Verlieben

Als der Ritter Braden MacDean von seinem Kreuzzug aus dem Heiligen Land nach Scottland zurückkehrt sehnt er sich endlich nach Frieden und Ruhe. Doch leider muss er bei seiner Rückkehr feststellen, dass seine komplette Familie durch eine Fehde mit dem benachbarten Clan der MacAron ausgelöscht wurde. Auch ihre Burg findet er in Trümmern vor. Alle Besitztümer gehören jetzt dem alten MacAron.

Braden kann dass alles nicht glauben. Er begibt sich zur Burg des Clanführers, um mit diesem zu sprechen. Aber MacAron will nicht mit Braden verhandeln und wirft diesen raus. Braden ist aufgebracht. Auf seinen Heimweg trifft der auf die Marian MacAron, die Tochter des Clanführers. Kurzerhand entführt der Sie und nimmt sie als Geisel. Aber Marian ist nicht so leicht zu bändigen und schon bald macht diese Frau Braden das Leben noch ein bisschen schwerer.

Dieser historische Liebesroman von Megan MacFadden hat mir gut gefallen. Ich mag freche und selbstbewusste Frauen, die sich nicht so leicht einschüchtern lassen. Zusätzlich haben sich beiden Hauptprotagonisten mehrere Wortschlachten bzw. -gefechte geliefert, die sehr anregend und auch sehr spannend zu lesen waren.

An einigen Stellen des Buches hätte ich mir vielleicht eine etwas weniger ausgeprägte Dickköpfigkeit von Braden gewünscht, dann wäre die Geschichte von Braden und Marian etwas schneller und auch flüssiger vorangeschritten.

Insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen und ich vergebe gerne für diese historische und auch kurzweilige Lektüre 8 von 10 Punkte. Dieses Buch ist hervorragend dafür geeignet mal dem grauen Alltag für einige Stunden zu entfliehen.

Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

© claude

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