Samstag, 4. Januar 2014

Mr. Arrogant von Edna Schuchardt

Mr. Arrogant hätte ruhig ein wenig arroganter sein dürfen

Annalena hat nach den Tod ihres Onkels dessen Verlag geerbt und weiß nicht genau was sie mit diesem machen soll. Als erstes verschafft sie sich einen Überblick über die Finanzen und trifft sich mit dem Personal. Dabei muss sie feststellen, dass die finanzielle Lage nicht rosig ist, aber die meisten Mitarbeiter sind hoch motiviert und wollen etwas ändern.

Bei Annalena hat sich auch bereits ein Konkurrent des Verlages, Phillip Dorhagen gemeldet. Er will ihr den Verlag gerne komplett mit Gebäude abkaufen. Bei ihrem Onkel ist der zu dessen Lebzeiten immer auf Granit gestossen. Und auch bei Annalena scheint er sich die Zähne auszubeissen, da er mit seiner arroganten und überheblichen Art bei ihren ersten gemeinsamen Treffen nicht punkten kann. Durch diesen arroganten Herrn Dorhagen fühlt Annalena sich sogar herausgefordert. Sie will den Verlag wieder aufpäppeln und ihn erfolgreich selbst leiten.

Diese Geschichte von Edna Schuchardt ist sehr schön zu lesen. Wieder einmal gibt es zwei Protagonisten die sich hassen. Aber wir wissen ja bereits, was sich neckt, dass stolpert immer wieder übereinander und fällt sich schlussendlich doch in die Arme.

Beim Lesen des Titels und des Klappentextes habe ich mich bereits auf richtige Machtkämpfe sowie Streitereien gefreut. Ich erwartete richtig wilde Streitgespräche. Leider kommt diese Thematik aber in diesem Buch etwas zu kurz, was natürlich auch der Kürze des Buches von ca. 100 Seiten geschuldet sein kann.

Im Großen und Ganzen hat mir die Geschichte aber gut gefallen. Für Fans von Frauenromanen ist dieses Buch bestens geeignet und ich vergebe 8 von 10 Punkte.

Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe

© claude

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