Mittwoch, 12. März 2014

Der Nachtwandler von Sebastian Fitzek

Bist du sicher dass du schläfst?

Leon Nader wandelte bereits in seiner Kindheit im Schlaf durch die Gegend und konnte sich an nichts mehr was er in dieser Zeit getan hat erinnern. In dieser Phase seines Lebens gab es Anzeichen, dass Leon beim Schlafwandeln auch gewalttätig sein könnte. Aus diesem Grund wurde er bereits als Kind psychologisch betreut und behandelt.

Seine Krankheit ist eigentlich geheilt, aber jetzt als Erwachsender muss er sich fragen, ob dies auch stimmt. Es gibt Anzeichen dafür, dass er nachts wieder aktiv ist, aber Leon kann sich an nichts erinnern. Seine Frau verschwindet aus der gemeinsamen Wohnung und Leon ist langsam beunruhigt, weil er nicht weiß, was mit ihr passiert ist. Aus diesem Grund kauft er sich eine Kamera, um seine nächtlichen Aktivitäten zu filmen und zu dokumentieren.

Was Leon nach dem Erwachen auf seinem Laptop vorfindet sprengt seine gesamte Vorstellungskraft. Er begibt sich im Schlaf in dunkle Gänge hinter einer verborgenen Tür.

Dieser Thriller von Sebastian Fitzek ist wirklich ein wahrer Psychothriller. Sofort wird der Leser von der Geschichte gepackt und findet sich in der verwirrenden Gefühlswelt zwischen Wachen und Schlafen wieder.

Oftmals war es für mich sehr verwirrend, aber durchaus in jedem Moment super spannend. So stelle ich mir einen richtigen Thriller vor. Bis zum Schluss wusste ich nicht genau was passiert und das Ende habe ich dann auch nicht vorausgesehen.

Leider fehlte mir bei der schlußendlichen Erklärung ein bisschen Aufklärung. Ich fühlte mich ein bisschen allein und wusste nicht genau was ist wahr und was nicht. Aber bestimmt wollte der Autor uns Leser genau mit diesem Gefühl aus seinem Buch entlassen.

Mir hat dieser Thriller von Sebastian Fitzek gut gefallen und ich kann diese Geschichte wirklich für ein paar spannende und auch unterhaltsame Stunden empfehlen. Von mir bekommt dieses Buch insgesamt 9 von 10 Punkte.

Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

© claude


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