Samstag, 26. April 2014

Glaslügen von Nicholas Vega

Eine fabelhafte Reise beginnt

Rebecca ist eine Nachfahrin des berühmtesten Märchenerzählers von England. Das ist nicht immer einfach. Ihre Eltern sind vor Jahren spurlos verschwunden und so wächst sie bei Ihrer Tante und Ihren Onkel auf. Am liebsten möchte sie ihre Familiengeschichte komplett vergessen, die aus lauter Geheimnissen und Intrigen zu bestehen scheint. Als jedoch aus dem Londoner Museum eine uralte Flasche, die Fabula, gestohlen wird, beginnt es in der Verwandtschaft zu brodeln und ein tödlicher Konflikt wird geschürt. Alle fürchten den Glasmacher. Rebecca weiß nicht, ob die Geschichten über ihn wahr sind oder ob es sich hier nur um Märchen handelt. Als sie einen jungen Mann begegnet, der komplett aus Glas besteht, werden die Geschichten über den Glasmacher immer wirklicher und realer.

Bei diesem Buch von Nicholas Vega handelt es sich um ein Abenteuer voller Märchen, Tod, Romantik, vielen, wirklich sehr vielen Lügen und auch vielen Überraschungen. Schon der Beginn dieser Reise in die Welt des Märcherzählers und des Glasmachers wartet mit Spannung auf und macht neugierig auf die weiteren Ereignisse. Nicholas Vega führt den Leser ein in die geheimnisvolle Welt der Märchen, des Glases und auch der Musik.

Der Autor versteht es meisterhaft den Leser an die Geschichte zu fesseln, Fragen aufzuwerfen, lose Ende zusammenzufügen und auch der Humor findet seinen Platz in dieser Geschichte. Besonders angenehm fand ich in der Erzählweise den Wechsel zwischen den Schauplätzen, den Zeiten und auch den unterschiedlichen starken Persönlichkeiten dieser tollen, berührenden, geheimnisvollen und abenteuerlichen Geschichte.

Am Ende sind leider noch nicht alle Fragen komplett geklärt, aber wie sollte dies beim Beginn einer Trilogie auch möglich sein. Jetzt gilt es warten auf die Fortsetzung. Diese Geschichte ist für Leser ab 15 Jahren geeignet. Dieses Buch bekommt von mir 8 von 10 Punkte und für Fantasy-Fans ist dass Buch auf alle Fälle ein unbedingtes Muss.

Wer sich selbst eine Meinung zu diesem Roman bilden möchte findet hier eine Leseprobe.

© claude

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