Dienstag, 1. April 2014

Mord im Schlachthof von Gudrun Gülden

Konnte mich nicht ganz überzeugen

In einem Berg Kadavern wird eine männliche Leiche gefunden und Kommissarin Petra Lohenkamp muss ihren Urlaub absagen, um diesen Fall zu klären. Bald findet sie sich im Milieu der Fleischmafia wieder und der Fall wird immer verzwickter. Gleichzeitig arbeitet der zuständige Tierveterinär Christian Liebermann an einem Dossier über illegale Machenschaften in der Massentierhaltung. Seine Gegner haben ihn schon im Visier und schon bald beginnt ein Kampf um Leben und Tod.

Dieser Thriller/Krimi der Autorin Gudrun Gülden ist von der Gesamtgeschichte spannend und auch unterhaltsam. Da stimme ich den anderen Rezensenten dieses Buches durchaus zu. Leider hat das Buch aber auch einige Längen bzw. extrem einseitige Diskussionen zum Thema Massentierhaltung. Ich als Leser fühlte mich stark bevormundet und beeinflusst durch die Aufklärungsversuche der Schriftstellerin. Man merkte sofort, dass es sich bei ihr um eine Vegetarierin handelt, die diesem Thema sehr negativ gegenübersteht. Ich weiß Massentierhaltung und die Einhaltung der Gesetzte ist ein ernstes und immer wieder wenig beachtetest Thema und aus diesem Grund auch ein wirklich wichtiges Thema, aber ein bisschen weniger Aggressivität hätte meiner Meinung nach diesem Buch besser zu Gesicht gestanden.

Ich denke aber das sich jeder zu diesem Buch seine eigene Meinung bilden sollte. Wer Interesse hat kommt hier zur Leseprobe.

Die Grundidee der Geschichte ist gut, die Story spannend, aber ich kann trotzdem nur 6 von 10 Punkte vergeben.

© claude

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