Montag, 9. Juni 2014

Bierbrut von Nikolas Preil

Unterhaltsam und ekelerregend

Bernd Marquardt ist nach seiner Scheidung nicht wieder richtig auf die Beine gekommen. Seinen Job in der Firma seines Schwiegervaters hat er natürlich auch verloren. Er ist komplett pleite und verzweifelt sucht er nun einen Job. Da eröffnet sich für ihn die Möglichkeit als Bierlieferant im Hamburg zu arbeiten. Bernd greift sofort zu und beginnt Hamburgs Kneipen mit einem neuen lokalen Bier zu versorgen. Das Gehalt ist gut, die Arbeit einfach und das Bier wird ihm praktisch aus den Händen gerissen. Doch dann geschehen merkwürdige Dinge. Etwas scheint nicht zu stimmen und in den nächsten Wochen wird Bernd schreckliche Dinge erleben.

Dieses Buch von Nikolas Preil beginnt als ganz normaler Krimi wird aber nach kurzer Zeit zum wahren Horrorszenario. Dieses Buch ist nichts für zartbesaitete Menschen. Jeder der dieses Buch lesen möchte sollte über einen starken Magen verfügen und sich nicht so schnell aus der Fassung bringen lassen. Auch ich habe beim Lesen stark mit mir gekämpft und war froh, dass mein Magen leer war. Sonst hätte ich ihn vielleicht wieder geleert. Der Autor spricht sogar eine Warnung aus und empfiehlt die Lektüre erst ab einem Alter von 18 Jahren.  Nachdem ich dieses Buch nun gelesen habe kann ich diese Empfehlung nur unterstützen.

Dieses Buch ist für Leser gut geeignet, die sich vor nichts ekeln und denen auch abstruse sowie extreme Handlungen nicht aufs Gemüt schlagen. Mich hat dieses Buch voll überrascht, kalt erwischt und zusätzlich aber auch gut unterhalten. Die Nachfolgegeschichte Amok Snuff habe ich mir auch bereits gekauft. Ich bin sehr gespannt was Nikolas Preil noch für Ideen auf Lager hat.

Bierbrut hat mir gut gefallen und ich vergebe 9 von 10 Punkte. Wer hier einmal reinlesen möchte, der findet hier eine Leseprobe.

© claude

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen