Dienstag, 26. November 2013

Schwindelanfälle von Ursula Schröder

Wie das Leben so spielt

Greta, Max und Judith, seine kleine Schwester, sind zusammen in der gleichen Straße aufgewachsen. Nach der Schule haben sich aber ihre Wege getrennt. Max und Judith wohnen momentan zusammen mit Ben, Judiths Freund, in einer WG. Max ist mittlerweile Assistenzarzt in der gynäkologischen Abteilung des Krankenhauses. Hier begegnen sich Max und Greta wieder. Bloß scheint Greta nicht Greta zu sein. Sie ist in der Klinik unter dem Namen ihrer Freundin Frederike erschienen und gibt sich als diese aus. Max erkennt seine ehemalige Kindheitsfreundin aber sofort und auch Greta erkennt sehr schnell hinter dem Arzt den einst pummeligen Freund Max wieder.

Wie soll sie ihm diese Situation bloß erklären. Max wundert sich natürlich wegen ihrer Maskerade im Krankenhaus, aber er verrät sie nicht sofort und spielt ihr Spiel mit. Fordert sie aber mit einem zugesteckten Zettel auf, sich am Abend bei ihm telefonisch zu melden. Max merkt sehr schnell, dass sein Herz nur noch für Greta schlägt. Sofort trennt er sich von seiner Freundin Katja und merkt leider nicht welche Kettenreaktion er mit seiner Handlung auslöst.

Diese Geschichte von Ursula Schröder ist ein wunderbarer und unterhaltsamer Roman für Frauen, der mir persönlich sehr gut gefallen hat. Besonders konnte ich mich mit der Persönlichkeit von Judith identifizieren, die mir im Lauf der Geschichte sehr ans Herz gewachsen ist. Der Erzählstil war sehr angenehm und flüssig zu lesen, so dass ich geradezu durch die Geschichte geflogen bin. Es war mir ein Genuss die Geschichten der Freunde zu erleben und zu erkennen, wie zum Schluss die einzelnen Fäden zueinander gefunden haben.

Diese Geschichte ist ein typischer Frauenroman, der sehr unterhaltsam geschrieben ist. Für diese Erzählleistung gebe ich 9 von 10 Punkte und eine Leseempfehlung. Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

© claude


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