Vorsicht Suchtgefahr
Paris, Weihnachten 2016: Die ehemalige Londoner Polistin Madeline hat, um zur Ruhe zu kommen, ein kleines Atelier gemietet. Durch einen Irrtum ist dies aber auch an Gaspard, einem pessimistischen amerikanischen Schriftsteller, vermietet worden. Beide wollen das Atelier allein bewohnen, aber aus den anfänglichen Ärger entwickelt sich eine spannende Reise auf der Fährte des Vorbesitzers des Atelier. Der Maler Sean Lorenz soll noch kurz vor seinem Tod drei Gemälde gemalt haben, die aber verschollenen sind. Madeline und Gaspard machen sich auf die Suche und finden mehr als sie zu glauben wagten ....
Dieser Thriller aus der Feder des französichen Autor Guillaume Musso ist überaus spannend und rasant geschrieben. Der Autor beherrscht es den Leser immer wieder bei der Neugierde zu packen. So ist es einem als Leser fast unmöglich das Buch nach einen Kapitel aus der Hand zu legen, will man doch wissen, wie es weitergeht, wohin die Reise schlussendlich führen wird.
Gerade wegen meiner unendlichen Neugierde hat mich der Autor geradezu durch das Buch getrieben. Madeline und Gaspard zu folgen war eine rasante Fahrt, eine unglaubliche Reise mit dessen Ende ich Anfangs nicht gerechnet habe.
Aber es gab auf dieser Reise auch einige Aspekte, die mich aufgrund persönlicher Erfahrung, etwas traurig, ja sogar ziemlich aufgewühlt haben und erstaunt zurück gelassen haben. Madelines innerer Konflikt und auch ihr sehnlichster Wunsch war für mich klar nachvollziehbar, die Umsetzung und ihr Verhalten waren für mich dann aber nicht ganz nachvollziehbar und eigentlich gesundheitsbedingt unverantwortlich. Mehr will ich nicht verraten, um hier nicht zu spoilern.
Wer jetzt neugierig geworden ist, dem kann ich nur empfehlen beim nächsten Besuch des Buchdealer eures Vertrauens einen Blick in das Buch "Das Atelier in Paris" zu werfen.
Mit 8 von 10 Punkten kann ich das Buch als einen spannenden Thriller gerne weiterempfehlen, denn eine Reise mit Madeline und Gaspard lohnt sich auf alle Fälle. Aber Vorsicht es könnte sein, dass ihr das Buch in einem Rutsch durchlesen werdet.
© claude
In diesem Blog werde ich in meiner Bücher-Schatzkiste stöbern und die Leseerlebnisse mit Euch teilen. Folgt mir in die Tiefen meiner Schatzkiste und entdeckt zusammen mit mir die Schätze und Kostbarkeiten die sie enthält.
Posts mit dem Label Thriller werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Thriller werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Mittwoch, 31. Oktober 2018
Dienstag, 7. Februar 2017
Black Memory von Janet Clark
Was ist, wenn du nicht weißt was du getan hast?
Vor der indonesischen Küste erwacht Clare orientierungslos und gedächtnislos auf einem Boot und wird kurz darauf verhaftet. Der Grund dafür: Sie soll ein kleines Mädchen entführt haben. Nur durch den Einsatz Ihres Mannes kommt sie frei und kann zurück nach Hause. Erst in London begreift sie, dass sie die einzige ist, die den Schlüssel zu dem Schicksal des vermissten Mädchens in ihrer Erinnerung verborgen hat. Durch ein Trauma hat Clare einen völligen Blackout und weiß nun auch nicht mehr wem sie vertrauen kann, wer ihr die Wahrheit über ihr Leben erzählt. Aber sie muss sich schnell erinnern ...
Die knappe Buchbeschreibung verspricht auf dem ersten Blick eine spannende Geschichte von Janet Clark. Dieser Eindruck wird auch direkt beim Einstieg, mit den ersten Seiten der Geschichte gefestigt und man merkt schnell, dass hier der Klappentext hält was er verspricht. Sofort war ich bereit dem Thriller meine ganze Aufmerksamkeit zu schenken. Hineingezogen in die Verwicklungen, Geheimnisse und Ungereimheiten in Clares Leben folgte ich atemlos der Spur des kleinen Mädchen und fieberte der endgültigen Auflösung entgegen.
Dieser Thriller ist mal wieder eine gelungene Arbeit der Autorin Janet Clark. Er lässt sich super schnell lesen und man fühlt mit der Protagonistin mit, hat auch mal Tränen in den Augen. Ich ergebe für diese neue Geschichte von Frau Clark 9 von 10 Punkte, da mir die Auflösung dann aber leider nicht ganz rund vorkam.
Für Thrillerfans ein tolles Buch, dass ich gerne zum Lesen empfehle. Hier kommt ihr zu einer Leseprobe und könnt selbst einen ersten Eindruck vom Stil der Autorin bekommen.
© claude
Vor der indonesischen Küste erwacht Clare orientierungslos und gedächtnislos auf einem Boot und wird kurz darauf verhaftet. Der Grund dafür: Sie soll ein kleines Mädchen entführt haben. Nur durch den Einsatz Ihres Mannes kommt sie frei und kann zurück nach Hause. Erst in London begreift sie, dass sie die einzige ist, die den Schlüssel zu dem Schicksal des vermissten Mädchens in ihrer Erinnerung verborgen hat. Durch ein Trauma hat Clare einen völligen Blackout und weiß nun auch nicht mehr wem sie vertrauen kann, wer ihr die Wahrheit über ihr Leben erzählt. Aber sie muss sich schnell erinnern ...
Die knappe Buchbeschreibung verspricht auf dem ersten Blick eine spannende Geschichte von Janet Clark. Dieser Eindruck wird auch direkt beim Einstieg, mit den ersten Seiten der Geschichte gefestigt und man merkt schnell, dass hier der Klappentext hält was er verspricht. Sofort war ich bereit dem Thriller meine ganze Aufmerksamkeit zu schenken. Hineingezogen in die Verwicklungen, Geheimnisse und Ungereimheiten in Clares Leben folgte ich atemlos der Spur des kleinen Mädchen und fieberte der endgültigen Auflösung entgegen.
Dieser Thriller ist mal wieder eine gelungene Arbeit der Autorin Janet Clark. Er lässt sich super schnell lesen und man fühlt mit der Protagonistin mit, hat auch mal Tränen in den Augen. Ich ergebe für diese neue Geschichte von Frau Clark 9 von 10 Punkte, da mir die Auflösung dann aber leider nicht ganz rund vorkam.
Für Thrillerfans ein tolles Buch, dass ich gerne zum Lesen empfehle. Hier kommt ihr zu einer Leseprobe und könnt selbst einen ersten Eindruck vom Stil der Autorin bekommen.
© claude
![]() |
| Black Memory |
Labels:
9 Punkte,
Janet Clark,
Thriller
Sonntag, 3. Mai 2015
Mordsommer von Rudi Jagusch
Mordsmäßige Spannung bis zum Schluß
Oberstaatsanwältin Nina Lehmann wird von ihrer Vergangenheit eingeholt, als ein anonymer Brief bei ihr abgegeben wird. Die Aufdeckung ihres Geheimnisses aus der Jugend könnte ihre bisher grandios verlaufene Karriere ein jähes Ende setzen. Sie will alles tun, um dies zu verhindern und fährt zum im Brief genannten Treffpunkt in der Eifel. Doch sie ist nicht allein auf dem Weg zu diesem abgelegenen Ort, denn hier trifft sie überraschenerweise auf alte Bekannte. Nach und nach reisen Mitglieder ihrer alten Clique an und sie alle haben etwas zu verbergen. Ein Psychospiel nimmt seinen Lauf und es wird für einige nicht glücklich enden.
Dieser Thriller von Rudi Jagusch fesselt von Anfang an. Das mag daran liegen, dass es der Autor hervorragend versteht die richtigen Strippen zu ziehen und so den Leser in den Bann der Geschichte gefangen zu halten. Aber auch die natürliche Art, also der Sprachgebrauch des Autors, macht es sehr angenehm dieses Buch zu lesen.
Die Mischung aus Gegenwart und Rückblenden ist perfekt eingesetzt und wohl dosiert. Das Verwirrspiel ist wahnsinnig spannend inszeniert und brachte mich als Leser immer wieder auf neue Konstrukte, Ideen, mögliche Täter. Bis zum finalen Schlag war ich mir nicht sicher, wer der wahre Strippenzieher in dieser Geschichte ist. Genau so wünsche ich mir einen guten Thriller, Spannung bis zum Schluss und Aufklärung wo es Aufklärung bedarf.
Danke an Rudi Jagusch für die spannenden sowie mitreißenden Stunden. Dieses Buch ist für Thrillerfans unbedingt zu empfehlen und bekommt von mir die volle Punktzahl.
© claude
Oberstaatsanwältin Nina Lehmann wird von ihrer Vergangenheit eingeholt, als ein anonymer Brief bei ihr abgegeben wird. Die Aufdeckung ihres Geheimnisses aus der Jugend könnte ihre bisher grandios verlaufene Karriere ein jähes Ende setzen. Sie will alles tun, um dies zu verhindern und fährt zum im Brief genannten Treffpunkt in der Eifel. Doch sie ist nicht allein auf dem Weg zu diesem abgelegenen Ort, denn hier trifft sie überraschenerweise auf alte Bekannte. Nach und nach reisen Mitglieder ihrer alten Clique an und sie alle haben etwas zu verbergen. Ein Psychospiel nimmt seinen Lauf und es wird für einige nicht glücklich enden.
Dieser Thriller von Rudi Jagusch fesselt von Anfang an. Das mag daran liegen, dass es der Autor hervorragend versteht die richtigen Strippen zu ziehen und so den Leser in den Bann der Geschichte gefangen zu halten. Aber auch die natürliche Art, also der Sprachgebrauch des Autors, macht es sehr angenehm dieses Buch zu lesen.
Die Mischung aus Gegenwart und Rückblenden ist perfekt eingesetzt und wohl dosiert. Das Verwirrspiel ist wahnsinnig spannend inszeniert und brachte mich als Leser immer wieder auf neue Konstrukte, Ideen, mögliche Täter. Bis zum finalen Schlag war ich mir nicht sicher, wer der wahre Strippenzieher in dieser Geschichte ist. Genau so wünsche ich mir einen guten Thriller, Spannung bis zum Schluss und Aufklärung wo es Aufklärung bedarf.
Danke an Rudi Jagusch für die spannenden sowie mitreißenden Stunden. Dieses Buch ist für Thrillerfans unbedingt zu empfehlen und bekommt von mir die volle Punktzahl.
© claude
Labels:
10 Punkte,
Rudi Jagusch,
Thriller
Mittwoch, 18. Februar 2015
True Crime von Sam Millar
Das Leben von Sam Millar
Sam Millar ist ein katholischer Junge aus Nordirland, der aber auch protestantische Wurzeln hat. Dieser Konflikt der seit ewigen Zeiten in Belfast tobt zieht sich somit komplett durch Millars Familie. Seine Jugend verbringt auf den Straßen von Belfast. Sehr früh arbeitet er im Schlachthof, wird Mitglied in der IRA und kommt schließlich ins Gefängnis. Jahre wird er im härtesten Knast Europas verbringen, in denen er um seine Würde und für die Gerechtigkeit kämpft. Nach seiner Entlassung geht er nach New York, arbeitet in illegalen Casinos, eröffnet einen Comicladen und plant seinen größten Coup mit den Sam Millar Kriminalgeschichte schreiben wird.
Diese Geschichte von Sam Millar ist ein wahrhaftiger Thriller. Die Ereignisse und Geschehnisse, die der Autor hier beschreibt entspringen nicht seiner Fantasie. Mit seinen Buch zeigt Sam Millar dass das Leben die vielfältigsten, abenteuerlichsten, spannendsten aber auch gewalttätigsten Geschichten schreibt. Sehr eindrucksvoll erzählt Sam Millar uns seine Geschichte. Er berichtet über sein Leben in Irland, seinen Alltag im Gefängnis, beschreibt seinen Neuanfang in New York und die Durchführung seines größten Coups.
Sam Millar ist nicht zimperlich bei der Beschreibung der Zustände in Gefängnis in Nordirland. Warum sollte er auch, er hat es erlebt, er hat es überlebt und es ist gut, dass er der Öffentlichkeit zeigt, wie in Europa auch nach den 2. Weltkrieg Menschenrechte mit Füßen getreten wurden. Er zerrt mit ehrlichen und extrem eindringlichen Worten die schonungslose Wahrheit an Licht. Zeigt uns, dass im Gefängnis Schikane, Grausamkeiten ja besser gesagt regelrechte Folterungen an der Tagesordnung waren. Wer nicht spurt wird was erleben. Sam Millar biss sich durch, hat sich nicht feige auf den Quietschesohlen davon gemacht. Er kämpfte für seine Überzeugung und ließ sich trotz Bestrafungen, fehlender Kleidung, fehlender sanitärer Einrichtungen und weiteren Schikanen nicht unterkriegen. Einige seiner Mithäftlinge hatten nicht das Glück die Jahre im Gefängnis zu überleben.
Der erste Teil des Buches legt ein beeindruckenes, aber auch beklemmendes Zeugnis über das bewegte erste Leben von Sam Millar ab. Aber auch der zweite Teil der Autobiographie liest sich eher wie ein Thriller. Das Leben in New York war nie langweilig, hier wurde Geld verdient und wieder verloren.
True Crime als Buch zu bewerten ist eigentlich eine Anmassung. Wie kann ich das Leben von Sam Millar bewerten? Aber meiner Meinung nach ist es wichtig, dass die Geschichte, das Leben und die Qualen, die Sam Millar ausgestanden hat nicht umsonst gewesen sein sollen. Der Autor hat uns mit diesem Buch einen tiefen Einblick in seine Seele und seine Seelenqualen gewährt. Dieser Vertrauensbeweis und seine Ehrlichkeit verdienen meinen höchsten Respekt und ich kann dieses Buch nur jedem zum Lesen empfehlen. Einfach unglaublich was in den 70-80ziger Jahren des letzten Jahrhunderts in Nordirland noch möglich war.
© claude
Sam Millar ist ein katholischer Junge aus Nordirland, der aber auch protestantische Wurzeln hat. Dieser Konflikt der seit ewigen Zeiten in Belfast tobt zieht sich somit komplett durch Millars Familie. Seine Jugend verbringt auf den Straßen von Belfast. Sehr früh arbeitet er im Schlachthof, wird Mitglied in der IRA und kommt schließlich ins Gefängnis. Jahre wird er im härtesten Knast Europas verbringen, in denen er um seine Würde und für die Gerechtigkeit kämpft. Nach seiner Entlassung geht er nach New York, arbeitet in illegalen Casinos, eröffnet einen Comicladen und plant seinen größten Coup mit den Sam Millar Kriminalgeschichte schreiben wird.
Diese Geschichte von Sam Millar ist ein wahrhaftiger Thriller. Die Ereignisse und Geschehnisse, die der Autor hier beschreibt entspringen nicht seiner Fantasie. Mit seinen Buch zeigt Sam Millar dass das Leben die vielfältigsten, abenteuerlichsten, spannendsten aber auch gewalttätigsten Geschichten schreibt. Sehr eindrucksvoll erzählt Sam Millar uns seine Geschichte. Er berichtet über sein Leben in Irland, seinen Alltag im Gefängnis, beschreibt seinen Neuanfang in New York und die Durchführung seines größten Coups.
Sam Millar ist nicht zimperlich bei der Beschreibung der Zustände in Gefängnis in Nordirland. Warum sollte er auch, er hat es erlebt, er hat es überlebt und es ist gut, dass er der Öffentlichkeit zeigt, wie in Europa auch nach den 2. Weltkrieg Menschenrechte mit Füßen getreten wurden. Er zerrt mit ehrlichen und extrem eindringlichen Worten die schonungslose Wahrheit an Licht. Zeigt uns, dass im Gefängnis Schikane, Grausamkeiten ja besser gesagt regelrechte Folterungen an der Tagesordnung waren. Wer nicht spurt wird was erleben. Sam Millar biss sich durch, hat sich nicht feige auf den Quietschesohlen davon gemacht. Er kämpfte für seine Überzeugung und ließ sich trotz Bestrafungen, fehlender Kleidung, fehlender sanitärer Einrichtungen und weiteren Schikanen nicht unterkriegen. Einige seiner Mithäftlinge hatten nicht das Glück die Jahre im Gefängnis zu überleben.
Der erste Teil des Buches legt ein beeindruckenes, aber auch beklemmendes Zeugnis über das bewegte erste Leben von Sam Millar ab. Aber auch der zweite Teil der Autobiographie liest sich eher wie ein Thriller. Das Leben in New York war nie langweilig, hier wurde Geld verdient und wieder verloren.
True Crime als Buch zu bewerten ist eigentlich eine Anmassung. Wie kann ich das Leben von Sam Millar bewerten? Aber meiner Meinung nach ist es wichtig, dass die Geschichte, das Leben und die Qualen, die Sam Millar ausgestanden hat nicht umsonst gewesen sein sollen. Der Autor hat uns mit diesem Buch einen tiefen Einblick in seine Seele und seine Seelenqualen gewährt. Dieser Vertrauensbeweis und seine Ehrlichkeit verdienen meinen höchsten Respekt und ich kann dieses Buch nur jedem zum Lesen empfehlen. Einfach unglaublich was in den 70-80ziger Jahren des letzten Jahrhunderts in Nordirland noch möglich war.
© claude
Labels:
10 Punkte,
Biographie,
Sam Millar,
Thriller
Samstag, 7. Februar 2015
Das Programm von V. S. Gerling
Ein Ermittler nach meinem Geschmack
Das BKA ist alarmiert als in ganz Deutschland junge Frauen scheinbar wahllos getötet werden. Der Täter ist erst einmal nicht greifbar, scheint geradezu unsichtbar, aber seine Taten werden im Lauf der Zeit immer grausamer. Nicolas Eichborn und Helen Wagner ermitteln gemeinsam in ihrem ersten Fall, er sehr viele Fragen aufwirft, da die Opfer auf den ersten Blick scheinbar nichts miteinander verbindet. In Laufe der Ermittlungsarbeit wird schnell klar, dass einige der Opfer seit kurzer Zeit Kontakt mit einer dubiosen Organisation namens "New Horizon" hatten. Diese Organisation bietet ein 4 Phasen-Programm zur Optimierung der geistigen Leistungsfähigkeit an. Im Laufe ihrer Ermittlungen geraten die beiden Beamten immer tiefer in einen Strudel aus Gewalt, Manipulation und politischer Intrige. Dann verschwindet bei einer Recherche der Assistent von Eichborn und Wagner spurlos. Die Zeit drängt und plötzlich wird Nicholas Eichborn zum Gejagten ...
Mit diesem Thriller hat der Autor V. S. Gerling ein spannendes Buch geschrieben, die mit einem sympathischen und auch nicht auf den Mund gefallenen Ermittler aufwartet. Bereits auf den ersten Seiten habe ich Nicolas Eichhorn ins Herz geschlossen, denn seine ganze Art und sein Sinn für Humor haben mich für seine Persönlichkeit eingenommen. Nicolas Eichborns Mund-Hirn-Kombination bzw. seine Art kein Blatt vor den Mund zu nehmen hat mich immer wieder zum Schmunzeln veranlasst.
Der Autor schafft es sehr schnell den Leser in die Geschichte zu katapultieren, Zusammenhänge einfach und unkompliziert zu erklären sowie die Hauptprotagonisten zu unseren Freunden zu machen. Aus diesem Grund freue ich mich auch das es ein Wiedersehen mit Nicolas Eicbhorn geben wird.
Obwohl es sich bei diesem Fall den Nicolas und Helen bearbeiten um eine fiktive Geschichte handelt, so ist es nicht von der Hand zu weisen, dass Teile der Erkenntnisse aus den Ermittlungen leider so auch in der Realität existiert haben. Mehr wird nicht verraten, denn einige von Euch wollen das Buch bestimmt noch lesen. Wer mehr wissen will kann auf der Seite des Autors stöbern und Antworten finden.
Ein spannendes Thema, sehr realistisch beschrieben, mit sehr sympathischen und vor allen sehr humorvollen Ermittlern. Von mir bekommt das Buch 9 von 10 Punkte. Ein neues Zusammentreffen mit Nicolas und Helen würde mich sehr freuen. Habe ich schon gesagt, dass ich Nicolas Humor bzw. seine Art in Fettnäpfchen zu treten mag.
© claude
Das BKA ist alarmiert als in ganz Deutschland junge Frauen scheinbar wahllos getötet werden. Der Täter ist erst einmal nicht greifbar, scheint geradezu unsichtbar, aber seine Taten werden im Lauf der Zeit immer grausamer. Nicolas Eichborn und Helen Wagner ermitteln gemeinsam in ihrem ersten Fall, er sehr viele Fragen aufwirft, da die Opfer auf den ersten Blick scheinbar nichts miteinander verbindet. In Laufe der Ermittlungsarbeit wird schnell klar, dass einige der Opfer seit kurzer Zeit Kontakt mit einer dubiosen Organisation namens "New Horizon" hatten. Diese Organisation bietet ein 4 Phasen-Programm zur Optimierung der geistigen Leistungsfähigkeit an. Im Laufe ihrer Ermittlungen geraten die beiden Beamten immer tiefer in einen Strudel aus Gewalt, Manipulation und politischer Intrige. Dann verschwindet bei einer Recherche der Assistent von Eichborn und Wagner spurlos. Die Zeit drängt und plötzlich wird Nicholas Eichborn zum Gejagten ...
Mit diesem Thriller hat der Autor V. S. Gerling ein spannendes Buch geschrieben, die mit einem sympathischen und auch nicht auf den Mund gefallenen Ermittler aufwartet. Bereits auf den ersten Seiten habe ich Nicolas Eichhorn ins Herz geschlossen, denn seine ganze Art und sein Sinn für Humor haben mich für seine Persönlichkeit eingenommen. Nicolas Eichborns Mund-Hirn-Kombination bzw. seine Art kein Blatt vor den Mund zu nehmen hat mich immer wieder zum Schmunzeln veranlasst.
Der Autor schafft es sehr schnell den Leser in die Geschichte zu katapultieren, Zusammenhänge einfach und unkompliziert zu erklären sowie die Hauptprotagonisten zu unseren Freunden zu machen. Aus diesem Grund freue ich mich auch das es ein Wiedersehen mit Nicolas Eicbhorn geben wird.
Obwohl es sich bei diesem Fall den Nicolas und Helen bearbeiten um eine fiktive Geschichte handelt, so ist es nicht von der Hand zu weisen, dass Teile der Erkenntnisse aus den Ermittlungen leider so auch in der Realität existiert haben. Mehr wird nicht verraten, denn einige von Euch wollen das Buch bestimmt noch lesen. Wer mehr wissen will kann auf der Seite des Autors stöbern und Antworten finden.
Ein spannendes Thema, sehr realistisch beschrieben, mit sehr sympathischen und vor allen sehr humorvollen Ermittlern. Von mir bekommt das Buch 9 von 10 Punkte. Ein neues Zusammentreffen mit Nicolas und Helen würde mich sehr freuen. Habe ich schon gesagt, dass ich Nicolas Humor bzw. seine Art in Fettnäpfchen zu treten mag.
© claude
Labels:
9 Punkte,
Thriller,
V. S. Gerling
Samstag, 31. Januar 2015
Todesruhe von Tanja Noy
Die Fortsetzung von Teufelsmord
Julia Wagner hat den Anschlag des Teufelsmörder zwar überlebt, aber sie ist nicht mehr die Alte. Sie läßt sich behandeln in der Psychiatrie in Hannover als dort ein grausiger Mord passiert. Wie kann in einer geschlossenen Einrichtung so eine Tat begangen werden ohne das es jemand sieht oder hört? Diese Frage muss sich die ermittelnde Kommissarin stellen. Schon bald bekommt sie Hilfe von Julias ehemaligen Partner und das ist auch bitter nötig, denn nicht nur der Mörder treibt sein Unwesen und mordet weiter. Nein auch die Feinde von Julia sind auf der Jagd und machen sich bereit für den nächsten Schlag...
Dies ist die Fortsetzung von Teufelsmord und ich bin der Meinung dass dieses Buch in seiner Struktur etwas übersichtlicher und etwas weniger verwirrend ist als sein Vorgänger. Klar die Geschichte von Julia Wagner geht weiter und die verbliebenen Fragen aus Teil eins werden nicht so wirklich beantwortet. Es treten eher noch zusätzliche Fragen auf. Aber trotzdem hatte ich das Gefühl, dass wir Julias Gegnern näher gekommen sind oder sind sie nur näher an uns herangekommen? Jedenfalls tauchen sie langsam aus ihrer Deckung auf, zeigen sich natürlich noch nicht ganz, aber ich habe die Hoffnung, dass wir im nächsten Teil der Reihe vielleicht schon etwas klarer sehen werden.
Die Ermittlungen in diesem Buch haben aber nicht nur neue Fragen aufgeworfen. Unseren Mord in der Psychiatrie haben wir auf alle Fälle aufgeklärt. Meine Vermutungen in dieser Richtung waren leider nicht immer von Erfolg gekrönt, was mich auch freut, denn Bücher die zu durchsichtig sind, sind schnell langweilig. Das kann ich von Todesruhe aber nicht sagen. Das Buch war spannend bis zum Schluss und ich bin schon sehr neugierig auf weitere Zusammenkünfte mit Julia Wagner.
Dieser Teil bekommt von mir 9 von 10 Punkte. Wer Teufelsmord gelesen hat sollte sich Todesruhe natürlich nicht entgehen lassen.
© claude
Julia Wagner hat den Anschlag des Teufelsmörder zwar überlebt, aber sie ist nicht mehr die Alte. Sie läßt sich behandeln in der Psychiatrie in Hannover als dort ein grausiger Mord passiert. Wie kann in einer geschlossenen Einrichtung so eine Tat begangen werden ohne das es jemand sieht oder hört? Diese Frage muss sich die ermittelnde Kommissarin stellen. Schon bald bekommt sie Hilfe von Julias ehemaligen Partner und das ist auch bitter nötig, denn nicht nur der Mörder treibt sein Unwesen und mordet weiter. Nein auch die Feinde von Julia sind auf der Jagd und machen sich bereit für den nächsten Schlag...
Dies ist die Fortsetzung von Teufelsmord und ich bin der Meinung dass dieses Buch in seiner Struktur etwas übersichtlicher und etwas weniger verwirrend ist als sein Vorgänger. Klar die Geschichte von Julia Wagner geht weiter und die verbliebenen Fragen aus Teil eins werden nicht so wirklich beantwortet. Es treten eher noch zusätzliche Fragen auf. Aber trotzdem hatte ich das Gefühl, dass wir Julias Gegnern näher gekommen sind oder sind sie nur näher an uns herangekommen? Jedenfalls tauchen sie langsam aus ihrer Deckung auf, zeigen sich natürlich noch nicht ganz, aber ich habe die Hoffnung, dass wir im nächsten Teil der Reihe vielleicht schon etwas klarer sehen werden.
Die Ermittlungen in diesem Buch haben aber nicht nur neue Fragen aufgeworfen. Unseren Mord in der Psychiatrie haben wir auf alle Fälle aufgeklärt. Meine Vermutungen in dieser Richtung waren leider nicht immer von Erfolg gekrönt, was mich auch freut, denn Bücher die zu durchsichtig sind, sind schnell langweilig. Das kann ich von Todesruhe aber nicht sagen. Das Buch war spannend bis zum Schluss und ich bin schon sehr neugierig auf weitere Zusammenkünfte mit Julia Wagner.
Dieser Teil bekommt von mir 9 von 10 Punkte. Wer Teufelsmord gelesen hat sollte sich Todesruhe natürlich nicht entgehen lassen.
© claude
Freitag, 30. Januar 2015
Vor deinem Grab von Alexander Hartung
Ein ungewöhnliches Ermittlerteam
In diesem Buch ermitteln Jan Tommen und sein Team in ihrem zweiten gemeinsamen Fall. Alles beginnt mit dem Anruf eines völlig aufgelösten Mannes in der Polizeinotrufzentrale. Er hat auf dem Friedhof sein Grab entdeckt und ist völlig fertig mit den Nerven. Auf dem Grabstein steht, dass er morgen sterben wird und nun ist er zu recht völlig panisch. Die junge Beamtin am Telefon rät ihn bei der nächsten Polizeiwache vorstellig zu werden und alles zu Protokoll zu geben. Aber dazu wird es nicht mehr kommen. Am nächsten Morgen wird dieser Mann mit zertrümmerten Schädel in seinem Grab aufgefunden. Schnell kristallisiert sich heraus, dass hier sofort gehandelt werden muss, denn das nächste Grab ist längst ausgehoben. Dieser ungewöhnliche Fall wird dem Ermittlerteam von Jan Tommen übergeben und sie müssen unverzüglich handeln, denn scheinbar ist der Täter ihnen immer einen Schritt voraus.
In diesem Buch von Alexander Hartung habe ich das erste Mal Bekanntschaft mit Jan Tommen und seinem ungewöhlichen Ermittlerteam geschlossen. Es besteht aus vielen unterschiedlichen Typen, wie bspw. den Geldeintreiber Chandu, dem Hacker Max und der Rechtsmedizinerin Zoe. Aber genau dieser Zusammenschluss dieser unterschiedlichen Charaktere und auch Lebenserfahrungen macht das Team so erfolgreich und auch vielschichtig. Es war sehr spannend, aufschlussreich und auch unterhaltsam ihren bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen. Der Autor hat es mir als Leser aber auch leicht gemacht in diesen zweiten Teil der Reihe schnell hineinzuschlüpfen und die Ermittler besser kennenzulernen. Trotz alledem werde ich es aber wohl noch nachholen auch den ersten Teil nachträglich zu lesen.
Die gesamte Geschichte hat mich viele Stunden gut unterhalten und ich habe richtig die Anspannung und auch Dringlichkeit der Ermittlung gespürt und gefühlt. Es hat mich rasend gemacht, wenn wir gemeinsamt gegen die Wand oder verschlossene Türen gelaufen sind. Spannung bis zum Ende und auch das teilweise offene Ende werden mich wohl auch dazu bringen den nächsten Teil dieser Reihe zu lesen. Gerne vergebe ich hier 8 von 10 Punkte und warte mit Ungeduld auf die Fortsetzung.
Teile der Reihe:
1. Bis alle Schuld beglichen
2. Vor deinem Grab
© claude
In diesem Buch ermitteln Jan Tommen und sein Team in ihrem zweiten gemeinsamen Fall. Alles beginnt mit dem Anruf eines völlig aufgelösten Mannes in der Polizeinotrufzentrale. Er hat auf dem Friedhof sein Grab entdeckt und ist völlig fertig mit den Nerven. Auf dem Grabstein steht, dass er morgen sterben wird und nun ist er zu recht völlig panisch. Die junge Beamtin am Telefon rät ihn bei der nächsten Polizeiwache vorstellig zu werden und alles zu Protokoll zu geben. Aber dazu wird es nicht mehr kommen. Am nächsten Morgen wird dieser Mann mit zertrümmerten Schädel in seinem Grab aufgefunden. Schnell kristallisiert sich heraus, dass hier sofort gehandelt werden muss, denn das nächste Grab ist längst ausgehoben. Dieser ungewöhnliche Fall wird dem Ermittlerteam von Jan Tommen übergeben und sie müssen unverzüglich handeln, denn scheinbar ist der Täter ihnen immer einen Schritt voraus.
In diesem Buch von Alexander Hartung habe ich das erste Mal Bekanntschaft mit Jan Tommen und seinem ungewöhlichen Ermittlerteam geschlossen. Es besteht aus vielen unterschiedlichen Typen, wie bspw. den Geldeintreiber Chandu, dem Hacker Max und der Rechtsmedizinerin Zoe. Aber genau dieser Zusammenschluss dieser unterschiedlichen Charaktere und auch Lebenserfahrungen macht das Team so erfolgreich und auch vielschichtig. Es war sehr spannend, aufschlussreich und auch unterhaltsam ihren bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen. Der Autor hat es mir als Leser aber auch leicht gemacht in diesen zweiten Teil der Reihe schnell hineinzuschlüpfen und die Ermittler besser kennenzulernen. Trotz alledem werde ich es aber wohl noch nachholen auch den ersten Teil nachträglich zu lesen.
Die gesamte Geschichte hat mich viele Stunden gut unterhalten und ich habe richtig die Anspannung und auch Dringlichkeit der Ermittlung gespürt und gefühlt. Es hat mich rasend gemacht, wenn wir gemeinsamt gegen die Wand oder verschlossene Türen gelaufen sind. Spannung bis zum Ende und auch das teilweise offene Ende werden mich wohl auch dazu bringen den nächsten Teil dieser Reihe zu lesen. Gerne vergebe ich hier 8 von 10 Punkte und warte mit Ungeduld auf die Fortsetzung.
Teile der Reihe:
1. Bis alle Schuld beglichen
2. Vor deinem Grab
© claude
Labels:
8 Punkte,
Alexander Hartung,
Thriller
Mittwoch, 28. Januar 2015
Kuckucksmörder von Raimon Weber
Es ist nicht alles Schwarz und Weiß
Auf den ersten Blick sind sie eine perfekte Familie. Alle glauben was sie sehen oder was sie sehen wollen. Aber einer, ihr heimlicher Schatten, sieht hinter die Fassade der glücklichen Familie. Er beobachtet jeden Schritt, jeden Schlag, jeden Fehltritt. Er kennt ihre dunklen Geheimnisse und eines Tages kann er sich nicht mehr zurückhalten, schlägt selbst zu. Er nimmt die Familie als Geisel, doch der Familienvater verschwindet komplett, wird separiert. Niemand kann es sich erklären, keiner hat etwas gesehen. Nur die schwerkranke Polizistin Eva Flessner begibt sich auf die Suche, stellt Fragen und geht der Sache aus persönlichen Gründen nach. Aber sie ist nicht allein, denn er ist in ihrer Nähe und beobachtet auch sie...
Nach dem Buch Eis bricht ist dies der neue Thriller von Raimon Weber. Gefallen hat mir, wie der Autor mit dem Leser spielt, ihn nach und nach in die Seele unseres Hauptprotagonisten eintauchen lässt. Die Beweggründe des Täter sich schnell und leicht zu verstehen und es fällt so gar nicht schwer Sympathien für den Kuckucksmörder zu entwickeln. Es war auch diesmal wieder extrem spannend einen Einblick in die Seele eines Verbrechers zu erhalten. Es gibt nicht nur schwarz und weiß, dazwischen existiert immer soviel mehr und dies inszeniert der Autor in dieser Geschichte sehr gekonnt. Zusätzlich war es sehr spannend und unterhaltsam diesen Thriller aus verschiedenen Perspektiven erleben zu dürfen. Nicht nur der Täter kommt zu Wort, auch die Sichtweise und die Gedanken eines Opfers und der Polizistin werden gekonnt in den Verlauf der Geschichte eingebaut.
Ein netter Thriller der schnell gelesen ist und für einige unterhaltsame Stunden sorgt. Von mir bekommt dieses Buch 8 von 10 Sterne und eine Leseempfehlung.
© claude
Auf den ersten Blick sind sie eine perfekte Familie. Alle glauben was sie sehen oder was sie sehen wollen. Aber einer, ihr heimlicher Schatten, sieht hinter die Fassade der glücklichen Familie. Er beobachtet jeden Schritt, jeden Schlag, jeden Fehltritt. Er kennt ihre dunklen Geheimnisse und eines Tages kann er sich nicht mehr zurückhalten, schlägt selbst zu. Er nimmt die Familie als Geisel, doch der Familienvater verschwindet komplett, wird separiert. Niemand kann es sich erklären, keiner hat etwas gesehen. Nur die schwerkranke Polizistin Eva Flessner begibt sich auf die Suche, stellt Fragen und geht der Sache aus persönlichen Gründen nach. Aber sie ist nicht allein, denn er ist in ihrer Nähe und beobachtet auch sie...
Nach dem Buch Eis bricht ist dies der neue Thriller von Raimon Weber. Gefallen hat mir, wie der Autor mit dem Leser spielt, ihn nach und nach in die Seele unseres Hauptprotagonisten eintauchen lässt. Die Beweggründe des Täter sich schnell und leicht zu verstehen und es fällt so gar nicht schwer Sympathien für den Kuckucksmörder zu entwickeln. Es war auch diesmal wieder extrem spannend einen Einblick in die Seele eines Verbrechers zu erhalten. Es gibt nicht nur schwarz und weiß, dazwischen existiert immer soviel mehr und dies inszeniert der Autor in dieser Geschichte sehr gekonnt. Zusätzlich war es sehr spannend und unterhaltsam diesen Thriller aus verschiedenen Perspektiven erleben zu dürfen. Nicht nur der Täter kommt zu Wort, auch die Sichtweise und die Gedanken eines Opfers und der Polizistin werden gekonnt in den Verlauf der Geschichte eingebaut.
Ein netter Thriller der schnell gelesen ist und für einige unterhaltsame Stunden sorgt. Von mir bekommt dieses Buch 8 von 10 Sterne und eine Leseempfehlung.
© claude
Labels:
8 Punkte,
Raimon Weber,
Thriller
Mittwoch, 22. Oktober 2014
Still von Zoran Dvrenkar
Lesen auf eigene Gefahr
Bei diesem Buch finde ich es sehr schwer die Inhaltsbeschreibung selbst zu verfassen, weil ich für den zukünftigen Leser des Buches einfach zuviel verraten würde. Möchte ich doch keinem anderen Leser die Spannung stehlen und aus diesem Grund übernehme ich ausnahmsweise einfach mal ganz stur den Klappentext:
"Wenn die Seen schweigen, kommt der stille Tod. Ein Mann, der seine Tochter sucht und dabei seine Identität verliert. Ein Mädchen, das seit sechs Jahren reglos aus dem Fenster schaut und darauf wartet, dass ihr jemand den Schlüssel zu ihrer Erinnerung bringt. Vier Männer und eine Mission, die aus Hunger und Disziplin besteht und keine Opfer scheut. Ein Winter in Deutschland, ein See im Wald und Schatten, die sich unter dem Eis bewegen."
Als mir dieses Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag angeboten wurde, da wollte ich das Buch sofort lesen. Die Leseprobe hatte mich total neugierig gemacht. Zu Beginn des Thrillers wusste ich erst einmal nicht genau wohin die Geschichte führen würde. Eigentlich eine gute Voraussetzung für einen Thriller. Was dann passierte darauf war ich nicht vorbereitet.
Der Autor Zoran Dvenkar erzählt diese Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln bzw. Erzählperspektiven. Erst nach und nach erschließt sich dem Leser auf grausamste Weise eine extrem emotional geladene und auch sehr aufwühlende Geschichte. Mit jeder Seite kam ich unglaublichen Geschehnissen und Ereignissen auf die Spur, die mich als Leser staunend, aber vor allem auch sehr verstört zurückgelassen haben.
Als ich ins Buch abgetaucht bin, da bin ich wirklich lange im Buch und in der Geschichte verschwunden. Es war sogar sehr problematisch sich von der Geschichte wieder zu lösen. Ich war extrem gereizt als mich mein Mann beim Lesen unterbrochen hat. Ein bisschen so als wäre die Geschichte auf mich übergeschwappt.
Mir hat der Erzählstil von Zoran Drvenkar insgesamt sehr gut gefallen, mich gut unterhalten und auch emotional tief bewegt. Er hat mich total erwischt, mit meinen Ängsten gespielt und mich dadurch irgendwie an die Geschichte gefesselt. Dieser Thriller verdient die volle Punktzahl und ich gebe natürlich eine Leseempfehlung.
© claude
Bei diesem Buch finde ich es sehr schwer die Inhaltsbeschreibung selbst zu verfassen, weil ich für den zukünftigen Leser des Buches einfach zuviel verraten würde. Möchte ich doch keinem anderen Leser die Spannung stehlen und aus diesem Grund übernehme ich ausnahmsweise einfach mal ganz stur den Klappentext:
"Wenn die Seen schweigen, kommt der stille Tod. Ein Mann, der seine Tochter sucht und dabei seine Identität verliert. Ein Mädchen, das seit sechs Jahren reglos aus dem Fenster schaut und darauf wartet, dass ihr jemand den Schlüssel zu ihrer Erinnerung bringt. Vier Männer und eine Mission, die aus Hunger und Disziplin besteht und keine Opfer scheut. Ein Winter in Deutschland, ein See im Wald und Schatten, die sich unter dem Eis bewegen."
Als mir dieses Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag angeboten wurde, da wollte ich das Buch sofort lesen. Die Leseprobe hatte mich total neugierig gemacht. Zu Beginn des Thrillers wusste ich erst einmal nicht genau wohin die Geschichte führen würde. Eigentlich eine gute Voraussetzung für einen Thriller. Was dann passierte darauf war ich nicht vorbereitet.
Der Autor Zoran Dvenkar erzählt diese Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln bzw. Erzählperspektiven. Erst nach und nach erschließt sich dem Leser auf grausamste Weise eine extrem emotional geladene und auch sehr aufwühlende Geschichte. Mit jeder Seite kam ich unglaublichen Geschehnissen und Ereignissen auf die Spur, die mich als Leser staunend, aber vor allem auch sehr verstört zurückgelassen haben.
Als ich ins Buch abgetaucht bin, da bin ich wirklich lange im Buch und in der Geschichte verschwunden. Es war sogar sehr problematisch sich von der Geschichte wieder zu lösen. Ich war extrem gereizt als mich mein Mann beim Lesen unterbrochen hat. Ein bisschen so als wäre die Geschichte auf mich übergeschwappt.
Mir hat der Erzählstil von Zoran Drvenkar insgesamt sehr gut gefallen, mich gut unterhalten und auch emotional tief bewegt. Er hat mich total erwischt, mit meinen Ängsten gespielt und mich dadurch irgendwie an die Geschichte gefesselt. Dieser Thriller verdient die volle Punktzahl und ich gebe natürlich eine Leseempfehlung.
© claude
Labels:
10 Punkte,
Thriller,
Zoran Dvrenkar
Mittwoch, 17. September 2014
Die Lügen der Anderen von Mark Billingham
Wer sagt die Wahrheit?
Im Urlaub in Florida treffen drei englische Pärchen zufällig auf einander und freunden sich in den restlichen Urlaubstagen an. Sie verbringen den schönsten Teil des Jahres zusammen, trinken Drinks am Pool, gehen zusammen essen, feiern und faulenzen in der Sonne. An sich der perfekte Urlaub. Doch dann verschwindet am letzten Urlaubstag aus der Hotelanlage ein Mädchen, dass später tot aufgefunden wird.
Die drei Paare bleiben auch nach dem Urlaub weiterhin in Kontakt, laden sich gegenseitig zum Essen ein und lernen sich immer besser kennen. Wer von ihnen hat etwas zu verheimlichen und welche Lügen gibt es noch zu entdecken bzw. zu lüften?
Dieser Thriller von Mark Billingham bringt nach und nach Dinge ans Licht, die auf den ersten Blick verborgen sind und mit guten Lügen verschleiert wurden. Der Autor enthüllt Schritt für Schritt das Seelenleben der einzelnen Protagonisten und bringt den Leser somit immer weiter in der Geschichte voran. Fordert ihn geradezu direkt auf weiterzulesen, um auf den nächsten Seiten eine weitere Wendung, eine weitere Lüge, eine Unwahrheit in ihrer Geschichte bzw. Aussage zu entdecken. Er lässt uns langsam hinter die Fassade jedes einzelnen Paares blicken. Immer nur kurze Einblicke. Einblicke in das Seelenleben, Einsichten in das Zusammenleben, Eindrücke des jeweiligen Tagesablaufes oder auch weitere Hintergründe zum bisherigen Vorleben der Protagonisten. All diese Informationen werden sich letztendlich zu einen Gesamtbild zusammenfügen und der Autor präsentiert uns eine ganz neue, bis dato unbekannte Wahrheit.
Durch den Erzählstil war der Thriller für mich sehr unterhaltsam und spannend gestaltet. Ich hatte Anfangs verschiedene Lösungsansätze im Kopf, war mir lange Zeit nicht ganz sicher was genau in Florida passiert ist. Leider wusste ich dann aber schon einige Seiten vor der endgültigen Auflösung durch den Autor die richtige Antwort auf die aufgeworfenen Fragen. Aus diesem Grund kann ich trotz allem bisherigen verteilten Lob für das Buch nicht die komplette Punktzahl vergeben. Wirklich sehr schade.
Dieser anspruchsvolle Thriller bekommt von mir einen kleinen Punktabzug und erhält somit 8 von 10 Punkte. Es hat sehr viel Spass gemacht dieses Buch von Mark Billingham zu lesen und der Geschichte bis zum Ende zu folgen. Ich kann es jedem Thrillerfan auch als Empfehlung ans Herz legen.
© claude
Im Urlaub in Florida treffen drei englische Pärchen zufällig auf einander und freunden sich in den restlichen Urlaubstagen an. Sie verbringen den schönsten Teil des Jahres zusammen, trinken Drinks am Pool, gehen zusammen essen, feiern und faulenzen in der Sonne. An sich der perfekte Urlaub. Doch dann verschwindet am letzten Urlaubstag aus der Hotelanlage ein Mädchen, dass später tot aufgefunden wird.
Die drei Paare bleiben auch nach dem Urlaub weiterhin in Kontakt, laden sich gegenseitig zum Essen ein und lernen sich immer besser kennen. Wer von ihnen hat etwas zu verheimlichen und welche Lügen gibt es noch zu entdecken bzw. zu lüften?
Dieser Thriller von Mark Billingham bringt nach und nach Dinge ans Licht, die auf den ersten Blick verborgen sind und mit guten Lügen verschleiert wurden. Der Autor enthüllt Schritt für Schritt das Seelenleben der einzelnen Protagonisten und bringt den Leser somit immer weiter in der Geschichte voran. Fordert ihn geradezu direkt auf weiterzulesen, um auf den nächsten Seiten eine weitere Wendung, eine weitere Lüge, eine Unwahrheit in ihrer Geschichte bzw. Aussage zu entdecken. Er lässt uns langsam hinter die Fassade jedes einzelnen Paares blicken. Immer nur kurze Einblicke. Einblicke in das Seelenleben, Einsichten in das Zusammenleben, Eindrücke des jeweiligen Tagesablaufes oder auch weitere Hintergründe zum bisherigen Vorleben der Protagonisten. All diese Informationen werden sich letztendlich zu einen Gesamtbild zusammenfügen und der Autor präsentiert uns eine ganz neue, bis dato unbekannte Wahrheit.
Durch den Erzählstil war der Thriller für mich sehr unterhaltsam und spannend gestaltet. Ich hatte Anfangs verschiedene Lösungsansätze im Kopf, war mir lange Zeit nicht ganz sicher was genau in Florida passiert ist. Leider wusste ich dann aber schon einige Seiten vor der endgültigen Auflösung durch den Autor die richtige Antwort auf die aufgeworfenen Fragen. Aus diesem Grund kann ich trotz allem bisherigen verteilten Lob für das Buch nicht die komplette Punktzahl vergeben. Wirklich sehr schade.
Dieser anspruchsvolle Thriller bekommt von mir einen kleinen Punktabzug und erhält somit 8 von 10 Punkte. Es hat sehr viel Spass gemacht dieses Buch von Mark Billingham zu lesen und der Geschichte bis zum Ende zu folgen. Ich kann es jedem Thrillerfan auch als Empfehlung ans Herz legen.
© claude
Labels:
8 Punkte,
Mark Billingham,
Thriller
Dienstag, 26. August 2014
Teufelsmord von Tanja Noy
Was geschah vor vielen Jahren wirklich?
Julia Wagner hat ihren Job als Kriminalbeamtin an den Nagel gehängt. Doch dann bekommt sie einen Anruf und somit Nachricht aus ihrer Vergangenheit. Ihre Jugendfreundin Kerstin ist tot. Sie hat sich nach dem teuflischen Mord an ihrem Ehemann in der Gefängniszelle erhängt. Doch vorher hatte sie den Mord auch noch zugegeben. Eigentlich wollte Julia nie wieder zurück in die Gegend in der sie aufgewachsen ist. Zu viele negative Erinnerungen hat sie an ihre Kindheit im Jugendheim, aber dann erwacht doch ihr kriminalistischer Instinkt, denn sie glaubt nicht daran dass Kerstin eine Mörderin sein soll. Der Mord trägt die Handschrift des Teufelsmord, der bereits vor vielen Jahren die Dorfgemeinschaft in Angst und Schrecken versetzt hat. Zusammen mit zwei weiteren Freunden von damals, die ebenfalls zur Beerdigung gekommen sind, begibt sie sich auf Spurensuche und schon bald stößt sie auf eine Mauer des Schweigens und eine eingeschworene Dorfgemeinschaft.
Dieser Thriller von Tanja Noy ist sehr spannend und zusätzlich auch gruselig geschrieben. Immer wieder habe ich mich mit Julia auf Spurensuche gewagt und dadurch auch immer wieder in schreckliche menschliche Abgründe blicken müssen. Die Autorin schafft es mit ihrer Erzählkunst ein eigentlich friedliches Dorf zum Schauplatz einiger abscheulicher Morde und somit zum Spielplatz eines durchgedrehten Serienkillers zu machen. Sie zeichnet zusätzlich ein hervorragendes sowie komplexes Bild einer verschworenen Dorfgemeinschaft, die einige Geheimnisse zu verbergen hat, aber nach aussen hin eine vorbildliche Gemeinde zu sein scheint.
Alles in Allem ist dieser Thriller gut gelungen, unheimlich und spannend erzählt. Leider gab es nur eine Teilaufklärung und somit einen wirklich fiesen Cliffhänger am Ende des Buches. Wer wissen will, was letztendlich genau hinter den Teufelsmorden steckt, der muss sich noch ein bisschen gedulden und die Fortsetzung Todesruhe lesen, die bald erscheinen soll. Von mir bekommt dieser Thriller 8 von 10 Punkte.
© claude
Julia Wagner hat ihren Job als Kriminalbeamtin an den Nagel gehängt. Doch dann bekommt sie einen Anruf und somit Nachricht aus ihrer Vergangenheit. Ihre Jugendfreundin Kerstin ist tot. Sie hat sich nach dem teuflischen Mord an ihrem Ehemann in der Gefängniszelle erhängt. Doch vorher hatte sie den Mord auch noch zugegeben. Eigentlich wollte Julia nie wieder zurück in die Gegend in der sie aufgewachsen ist. Zu viele negative Erinnerungen hat sie an ihre Kindheit im Jugendheim, aber dann erwacht doch ihr kriminalistischer Instinkt, denn sie glaubt nicht daran dass Kerstin eine Mörderin sein soll. Der Mord trägt die Handschrift des Teufelsmord, der bereits vor vielen Jahren die Dorfgemeinschaft in Angst und Schrecken versetzt hat. Zusammen mit zwei weiteren Freunden von damals, die ebenfalls zur Beerdigung gekommen sind, begibt sie sich auf Spurensuche und schon bald stößt sie auf eine Mauer des Schweigens und eine eingeschworene Dorfgemeinschaft.
Dieser Thriller von Tanja Noy ist sehr spannend und zusätzlich auch gruselig geschrieben. Immer wieder habe ich mich mit Julia auf Spurensuche gewagt und dadurch auch immer wieder in schreckliche menschliche Abgründe blicken müssen. Die Autorin schafft es mit ihrer Erzählkunst ein eigentlich friedliches Dorf zum Schauplatz einiger abscheulicher Morde und somit zum Spielplatz eines durchgedrehten Serienkillers zu machen. Sie zeichnet zusätzlich ein hervorragendes sowie komplexes Bild einer verschworenen Dorfgemeinschaft, die einige Geheimnisse zu verbergen hat, aber nach aussen hin eine vorbildliche Gemeinde zu sein scheint.
Alles in Allem ist dieser Thriller gut gelungen, unheimlich und spannend erzählt. Leider gab es nur eine Teilaufklärung und somit einen wirklich fiesen Cliffhänger am Ende des Buches. Wer wissen will, was letztendlich genau hinter den Teufelsmorden steckt, der muss sich noch ein bisschen gedulden und die Fortsetzung Todesruhe lesen, die bald erscheinen soll. Von mir bekommt dieser Thriller 8 von 10 Punkte.
© claude
Sonntag, 27. Juli 2014
Kainsmal von Marcus Hünnebeck
Toller Thriller
Kurz nacheinander werden zwei Kommissare getötet. Oberkommissarin Katharina Rosenberg ermittelt in diesen Todesfällen und findet schon bald eine Verbindung zwischen den zwei Verbrechen. Vor Jahren hat der Kriminalpsychologe Christian Moll mit diesen beiden Kommissaren erfolgreich je einen Fall bearbeitet und die Täter hinter Gitter gebracht. Langsam keimt in Katharina Rosenberg ein Verdacht auf: Tötet jemand die Ermittler, mit denen Christian Fälle gelöst hat?
Christian Moll hat sich nach diesen Fällen aus dem aktiven Dienst zurückgezogen. Katharina Rosenberg versucht nun mit seiner Unterstützung den Täter zu finden und dingfest zu machen. Die Zeit wird langsam knapp, denn auch zusammen mit Katharina hat er früher sehr eng an der Aufklärung einer Mordserie gearbeitet ..
Dieser Thriller von Marcus Hünnebeck ist knackig kurz, aber in seiner Ausführung in keinster Weise zu knapp. Aufgrund seiner Länge und den sehr gut gesetzten Spannungsbogen konnte ich den Thriller nicht aus der Hand legen und habe an einem Nachmittag das komplette Geschehen in mich aufgesogen.
Der Autor hat es, trotz der Länge dieses Thrillers, geschafft mich mit den Geschehnissen zu überraschen und gut zu unterhalten. Für mich ist Kainsmal ein richtig guter Thriller, der mich bereits dazu verführt hat ein weiteres Buch des Autors zu kaufen. Ich vergebe für diesen Lesegenuss 10 von 10 Punkte. Meiner Ansicht nach können Thrillerfans mit diesem Buch nichts falsch machen.
© claude
Kurz nacheinander werden zwei Kommissare getötet. Oberkommissarin Katharina Rosenberg ermittelt in diesen Todesfällen und findet schon bald eine Verbindung zwischen den zwei Verbrechen. Vor Jahren hat der Kriminalpsychologe Christian Moll mit diesen beiden Kommissaren erfolgreich je einen Fall bearbeitet und die Täter hinter Gitter gebracht. Langsam keimt in Katharina Rosenberg ein Verdacht auf: Tötet jemand die Ermittler, mit denen Christian Fälle gelöst hat?
Christian Moll hat sich nach diesen Fällen aus dem aktiven Dienst zurückgezogen. Katharina Rosenberg versucht nun mit seiner Unterstützung den Täter zu finden und dingfest zu machen. Die Zeit wird langsam knapp, denn auch zusammen mit Katharina hat er früher sehr eng an der Aufklärung einer Mordserie gearbeitet ..
Dieser Thriller von Marcus Hünnebeck ist knackig kurz, aber in seiner Ausführung in keinster Weise zu knapp. Aufgrund seiner Länge und den sehr gut gesetzten Spannungsbogen konnte ich den Thriller nicht aus der Hand legen und habe an einem Nachmittag das komplette Geschehen in mich aufgesogen.
Der Autor hat es, trotz der Länge dieses Thrillers, geschafft mich mit den Geschehnissen zu überraschen und gut zu unterhalten. Für mich ist Kainsmal ein richtig guter Thriller, der mich bereits dazu verführt hat ein weiteres Buch des Autors zu kaufen. Ich vergebe für diesen Lesegenuss 10 von 10 Punkte. Meiner Ansicht nach können Thrillerfans mit diesem Buch nichts falsch machen.
© claude
Labels:
10 Punkte,
eBook,
Marcus Hünnebeck,
Thriller
Donnerstag, 10. Juli 2014
Mind Ripper von Nadine Erdmann
Unterhaltsames und spannendes Debüt
Wir befinden uns im Jahre 2038 in London und das Cybernetz wird von vielen für ihren Freizeitspaß exzessiv genutzt. Vor allem Jugendliche verbringen ihre freie Zeit in der fiktiven Welt. Dort kann man so sein wie man sein will. Kann seine körperlichen Unzulänglichkeiten mithilfe eines Avatars in Rollenspielen vergessen und mit seinen Freunden in sozialen Netzwerken und interaktiven Cafes abhängen. Auch die Zwillinge Jemma und Jamie verbringen dort jede Menge Zeit mit ihren Freund Zack.
Doch plötzlich wird die heile Welt des Cyperspace mit einigen ungewöhnlichen Ereignissen überschattet. Kurz hintereinander fallen drei Jungen bei Rollenspielen ins Koma und ihr Bewußtsein findet nicht zurück in die reale Welt. Jemma, Jamie und Zack wollen Antworten für dieses Phänomen finden und begeben sich in der CyberWorld auf die Suche nach dem sogenannten Mind Ripper. Das ist nicht ungefährlich und sie kommen ihm immer näher ...
Dieser Thriller ist das Debüt der Autorin Nadine Erdmann. Ihr erstes Buch und schon hat es mich von ihrem Können und ihrer Art zu schreiben überzeugt. Im ersten Moment war ich noch ein bisschen überrascht. Wo genau befand ich mich? Ich wähnte mich in einer Fantasygeschichte. Hatte ich den Klappentext falsch verstanden? Aber schon bald lichtete sich das Bild und ich erkannte, dass ich den Jugendlichen Jemma, James, Zack und ihren Freunden bei einem CyberSpiel bzw. einem Rollenspiel über die Schulter gesehen hatte.
Das Eintauchen in diese unbekannte virtuelle Welt würde von Nadine Ermann meisterhaft beschrieben. Sie hat mich somit sofort aufgefangen und auf eine ungemein spannende, aber auch lebendige Art und Weise in das Geschehen reingezogen, dass ihre Geschichte, ihre Figuren und Handlungen sofort vor meinem geistigen Auge Gestalt angenommen haben. Ich fand mich in sonderbaren Kulissen, unheimlichen Wäldern, unwegsamen Mooren und einigen auswegslosen Situationen wieder. Ich spürte förmlich wie mir der Schweiß von der Stirn tropfte. Also Vorsicht vor der Lektüre dieses Buches. Es könnte sein, dass sie als Leser sich auch in der virtuellen Welt verlieren, weil ihren der Mind Ripper auf den Fersen ist.
Dieser Cybergame-Thriller wird von der Autorin für Leser ab 14 Jahre empfohlen. Zusätzlich kann ich dieses Buch allen Rollenspielfanatikern, Thrillerfans und Unterhaltungsjunkies ans Herz legen. Schnappt euch das Buch und taucht ab in die virtuelle Welt im Jahre 2038. Von mir bekommt dieses erste Werk von Nadine Erdmann 9 von 10 Punkte. Ich bin gespannt, wann wir das nächste Buch von ihr erwarten dürfen.
© claude
Wir befinden uns im Jahre 2038 in London und das Cybernetz wird von vielen für ihren Freizeitspaß exzessiv genutzt. Vor allem Jugendliche verbringen ihre freie Zeit in der fiktiven Welt. Dort kann man so sein wie man sein will. Kann seine körperlichen Unzulänglichkeiten mithilfe eines Avatars in Rollenspielen vergessen und mit seinen Freunden in sozialen Netzwerken und interaktiven Cafes abhängen. Auch die Zwillinge Jemma und Jamie verbringen dort jede Menge Zeit mit ihren Freund Zack.
Doch plötzlich wird die heile Welt des Cyperspace mit einigen ungewöhnlichen Ereignissen überschattet. Kurz hintereinander fallen drei Jungen bei Rollenspielen ins Koma und ihr Bewußtsein findet nicht zurück in die reale Welt. Jemma, Jamie und Zack wollen Antworten für dieses Phänomen finden und begeben sich in der CyberWorld auf die Suche nach dem sogenannten Mind Ripper. Das ist nicht ungefährlich und sie kommen ihm immer näher ...
Dieser Thriller ist das Debüt der Autorin Nadine Erdmann. Ihr erstes Buch und schon hat es mich von ihrem Können und ihrer Art zu schreiben überzeugt. Im ersten Moment war ich noch ein bisschen überrascht. Wo genau befand ich mich? Ich wähnte mich in einer Fantasygeschichte. Hatte ich den Klappentext falsch verstanden? Aber schon bald lichtete sich das Bild und ich erkannte, dass ich den Jugendlichen Jemma, James, Zack und ihren Freunden bei einem CyberSpiel bzw. einem Rollenspiel über die Schulter gesehen hatte.
Das Eintauchen in diese unbekannte virtuelle Welt würde von Nadine Ermann meisterhaft beschrieben. Sie hat mich somit sofort aufgefangen und auf eine ungemein spannende, aber auch lebendige Art und Weise in das Geschehen reingezogen, dass ihre Geschichte, ihre Figuren und Handlungen sofort vor meinem geistigen Auge Gestalt angenommen haben. Ich fand mich in sonderbaren Kulissen, unheimlichen Wäldern, unwegsamen Mooren und einigen auswegslosen Situationen wieder. Ich spürte förmlich wie mir der Schweiß von der Stirn tropfte. Also Vorsicht vor der Lektüre dieses Buches. Es könnte sein, dass sie als Leser sich auch in der virtuellen Welt verlieren, weil ihren der Mind Ripper auf den Fersen ist.
Dieser Cybergame-Thriller wird von der Autorin für Leser ab 14 Jahre empfohlen. Zusätzlich kann ich dieses Buch allen Rollenspielfanatikern, Thrillerfans und Unterhaltungsjunkies ans Herz legen. Schnappt euch das Buch und taucht ab in die virtuelle Welt im Jahre 2038. Von mir bekommt dieses erste Werk von Nadine Erdmann 9 von 10 Punkte. Ich bin gespannt, wann wir das nächste Buch von ihr erwarten dürfen.
© claude
Labels:
9 Punkte,
eBook,
Jugendthriller,
Nadine Erdmann,
Thriller
Montag, 2. Juni 2014
Gastrezension - Totenfrau von Bernd Aichner
Hochemotional und intensiv
„Vor zwei Stunden hat sie sich ausgezogen, sie hat sich hingelegt, ohne sich einzucremen. Sie will, dass die Sonne sie verbrennt, dass ihre Haut schreit, wenn sie gefunden wird. Nackt will sie sein. Endlich nackt. Niemand mehr, der es ihr verbietet. Kein Vater. Keine Mutter. Allein auf dem Boot, ihre Brüste, die Hüften, die Beine, die Arme. Dieses Lächeln auf ihren Lippen und wie sie sich leicht zur Musik bewegt. Nirgendwo sonst möchte sie jetzt sein. Noch drei Stunden wird sie liegen bleiben, sich strecken, sich räkeln, den Sommer in sich aufsaugen. Drei Stunden lang, oder vier. Bis die beiden endlich untergehen. Bis sie aufhören zu schreien. Bis sie aufhören, Wasser nach oben zu spritzen. Bis sie endlich still sind.“
Blum ist Bestatterin. Nach dem Tod der Eltern hat sie den Familienbetrieb übernommen, in dem sie ihrem Vater schon als Kind täglich bei der Versorgung der Leichen helfen musste. Nun, alleine in dem Betrieb, beginnt sie ein neues Leben, ein glückliches Leben. Mit einem Ehemann, den sie liebt und der sie liebt, mit zwei kleinen Töchtern, denen sie die wunderschöne Kindheit geben will, die sie selbst nie hatte. Ihr glückliches Leben endet, als ihr Mann bei einem Verkehrsunfall stirbt. Als Blum erfährt, dass es kein Unfall war, sondern ihr Mann – ein Polizist – ermordet wurde will sie wissen, wer dahinter steckt. Als sie es erfährt, nimmt sie sich der Angelegenheit an. In ihrer ganz speziellen Weise…
Was für ein Buch! Schon nach der kurzen Einführung der Protagonistin war ich fasziniert. Die Person, die der Sympathieträger in dem Buch sein soll, entpuppt sich schon zu Beginn als eiskalte Mörderin. Gut, es wird sehr eindringlich geschildert, wie sie zu dem werden konnte, was sie jetzt ist. Trotzdem lief mir erstmal ein Schauer über den Rücken. Nach diesem Wahnsinns-Beginn gab es für mich und das Buch nur noch eins: weiterlesen, weiterlesen, weiterlesen. Und es hat sich gelohnt!
Blums Jagd nach den Mördern ihres Mannes ist hochspannend und gleichzeitig sehr emotional. Wie sie mit ihnen umgeht ist aufgrund ihrer Erfahrung als Bestatterin recht „kreativ“ und wer es gerne mal etwas blutiger mag, kommt hier auf seine Kosten. Trotzdem blieb mir Blum sympathisch und ich hoffte mit ihr – so gruselig es mir auch manchmal vorkam – dass sie bei ihren „Aktivitäten“ erfolgreich sein würde.
Dass ich so nah an ihr und ihren Gefühlen bleiben konnte, lag sicher auch am Schreibstil. Auch dieser war ungewöhnlich und zeichnete sich durch meist sehr kurze Sätze aus, die manchmal nur aus einem oder zwei Worten bestanden. Darin empfand ich deutlich das Gefühlschaos, die starken Emotionen, die in Blum wühlten. Wer von einem Gefühl so stark betroffen ist, so viele Ängste auszustehen hat, so viel Kummer empfindet, denkt auch nicht in langen Sätzen! Für mich waren diese kurzen Sätze daher von einer ungeheuren Intensität und am Ende stand für mich die faszinierende Erkenntnis, dass ich Kapitel für Kapitel mit einer Frau mitgebangt habe, die in jedem anderen Werk einfach nur den Part der psychopathischen Serienmörderin innegehabt hätte.
Wer sich für dieses Buch und für das Thema interessiert kann hier eine Leseprobe finden.
© Manu
„Vor zwei Stunden hat sie sich ausgezogen, sie hat sich hingelegt, ohne sich einzucremen. Sie will, dass die Sonne sie verbrennt, dass ihre Haut schreit, wenn sie gefunden wird. Nackt will sie sein. Endlich nackt. Niemand mehr, der es ihr verbietet. Kein Vater. Keine Mutter. Allein auf dem Boot, ihre Brüste, die Hüften, die Beine, die Arme. Dieses Lächeln auf ihren Lippen und wie sie sich leicht zur Musik bewegt. Nirgendwo sonst möchte sie jetzt sein. Noch drei Stunden wird sie liegen bleiben, sich strecken, sich räkeln, den Sommer in sich aufsaugen. Drei Stunden lang, oder vier. Bis die beiden endlich untergehen. Bis sie aufhören zu schreien. Bis sie aufhören, Wasser nach oben zu spritzen. Bis sie endlich still sind.“
Blum ist Bestatterin. Nach dem Tod der Eltern hat sie den Familienbetrieb übernommen, in dem sie ihrem Vater schon als Kind täglich bei der Versorgung der Leichen helfen musste. Nun, alleine in dem Betrieb, beginnt sie ein neues Leben, ein glückliches Leben. Mit einem Ehemann, den sie liebt und der sie liebt, mit zwei kleinen Töchtern, denen sie die wunderschöne Kindheit geben will, die sie selbst nie hatte. Ihr glückliches Leben endet, als ihr Mann bei einem Verkehrsunfall stirbt. Als Blum erfährt, dass es kein Unfall war, sondern ihr Mann – ein Polizist – ermordet wurde will sie wissen, wer dahinter steckt. Als sie es erfährt, nimmt sie sich der Angelegenheit an. In ihrer ganz speziellen Weise…
Was für ein Buch! Schon nach der kurzen Einführung der Protagonistin war ich fasziniert. Die Person, die der Sympathieträger in dem Buch sein soll, entpuppt sich schon zu Beginn als eiskalte Mörderin. Gut, es wird sehr eindringlich geschildert, wie sie zu dem werden konnte, was sie jetzt ist. Trotzdem lief mir erstmal ein Schauer über den Rücken. Nach diesem Wahnsinns-Beginn gab es für mich und das Buch nur noch eins: weiterlesen, weiterlesen, weiterlesen. Und es hat sich gelohnt!
Blums Jagd nach den Mördern ihres Mannes ist hochspannend und gleichzeitig sehr emotional. Wie sie mit ihnen umgeht ist aufgrund ihrer Erfahrung als Bestatterin recht „kreativ“ und wer es gerne mal etwas blutiger mag, kommt hier auf seine Kosten. Trotzdem blieb mir Blum sympathisch und ich hoffte mit ihr – so gruselig es mir auch manchmal vorkam – dass sie bei ihren „Aktivitäten“ erfolgreich sein würde.
Dass ich so nah an ihr und ihren Gefühlen bleiben konnte, lag sicher auch am Schreibstil. Auch dieser war ungewöhnlich und zeichnete sich durch meist sehr kurze Sätze aus, die manchmal nur aus einem oder zwei Worten bestanden. Darin empfand ich deutlich das Gefühlschaos, die starken Emotionen, die in Blum wühlten. Wer von einem Gefühl so stark betroffen ist, so viele Ängste auszustehen hat, so viel Kummer empfindet, denkt auch nicht in langen Sätzen! Für mich waren diese kurzen Sätze daher von einer ungeheuren Intensität und am Ende stand für mich die faszinierende Erkenntnis, dass ich Kapitel für Kapitel mit einer Frau mitgebangt habe, die in jedem anderen Werk einfach nur den Part der psychopathischen Serienmörderin innegehabt hätte.
Wer sich für dieses Buch und für das Thema interessiert kann hier eine Leseprobe finden.
© Manu
Labels:
10 Punkte,
Bernd Aichner,
Gastrezension,
Thriller
Montag, 19. Mai 2014
Eiskalte Verführung von Linda Howard
Ein schöner Romantic-Thriller
Gabriel McQueens freut sich auf die Weihnachtsferien mit seinem Sohn und seinen Eltern. Doch gerade als er in der Stadt ankommt gibt es eine Unwetterwarnung, ein Eissturm wird vorhergesagt. Sein Vater der Sheriff des Country ist um alle seine Bewohner besorgt und schickt seinen Sohn noch einmal los nach Lolly Helton zusehen, da diese nicht ans Telefon geht. Obwohl Gabriel keine Lust hat nach der Nachbarin zu schauen macht er sich auf den Weg, denn eine Diskussion mit seinem Vater ist sinnlos. Gabriel hatte schon während seiner Schulzeit einige Differenzen mit Lolly und auf eine weitere Begegnung mit ihr könnte er gut und gerne verzichten.
Als er bei der Nachbarin ankommt merkt er schnell, dass das Unwetter sein kleinstes Problem ist. Im Haus der Heltons beobachtet er zwei bewaffnete Fremde und zusätzlich macht Lolly sich im ersten Stock am Fenster zu schaffen. Gabriel hilft Lolly und die Beiden machen sich zusammen auf den Weg in die Stadt. Doch ihre Flucht bleibt nicht lange unbemerkt – und ein unerbittlicher Kampf ums Überleben in eisiger Kälte beginnt …
Dieser Roman von Linda Howard beinhaltet alles was ein vernünftiger Romantik-Thriller braucht. Es gibt unberechenbare Wettererscheinungen, zusätzlich fließen in die Geschichte einige Actionszenen ein und auch an leidenschaftlichen Elementen fehlt es nicht. Auch dieses Buch von Linda Howard hat mich wieder gut unterhalten, hat mich mitfiebern lassen und mich davon überzeugt, dass ich die Geschichten der Autorin immer wieder gerne lese.
Dieses Buch von Linda Howard kann ich allen romantisch veranlagten Lesern empfehlen, die zusätzlich auch auf Thriller stehen. Eine wunderbare Kombination beider Genre die ich gerne mit 8 von 10 Punkten bewerte.
© claude
Gabriel McQueens freut sich auf die Weihnachtsferien mit seinem Sohn und seinen Eltern. Doch gerade als er in der Stadt ankommt gibt es eine Unwetterwarnung, ein Eissturm wird vorhergesagt. Sein Vater der Sheriff des Country ist um alle seine Bewohner besorgt und schickt seinen Sohn noch einmal los nach Lolly Helton zusehen, da diese nicht ans Telefon geht. Obwohl Gabriel keine Lust hat nach der Nachbarin zu schauen macht er sich auf den Weg, denn eine Diskussion mit seinem Vater ist sinnlos. Gabriel hatte schon während seiner Schulzeit einige Differenzen mit Lolly und auf eine weitere Begegnung mit ihr könnte er gut und gerne verzichten.
Als er bei der Nachbarin ankommt merkt er schnell, dass das Unwetter sein kleinstes Problem ist. Im Haus der Heltons beobachtet er zwei bewaffnete Fremde und zusätzlich macht Lolly sich im ersten Stock am Fenster zu schaffen. Gabriel hilft Lolly und die Beiden machen sich zusammen auf den Weg in die Stadt. Doch ihre Flucht bleibt nicht lange unbemerkt – und ein unerbittlicher Kampf ums Überleben in eisiger Kälte beginnt …
Dieser Roman von Linda Howard beinhaltet alles was ein vernünftiger Romantik-Thriller braucht. Es gibt unberechenbare Wettererscheinungen, zusätzlich fließen in die Geschichte einige Actionszenen ein und auch an leidenschaftlichen Elementen fehlt es nicht. Auch dieses Buch von Linda Howard hat mich wieder gut unterhalten, hat mich mitfiebern lassen und mich davon überzeugt, dass ich die Geschichten der Autorin immer wieder gerne lese.
Dieses Buch von Linda Howard kann ich allen romantisch veranlagten Lesern empfehlen, die zusätzlich auch auf Thriller stehen. Eine wunderbare Kombination beider Genre die ich gerne mit 8 von 10 Punkten bewerte.
© claude
Labels:
8 Punkte,
Frauenroman,
Linda Howard,
Thriller
Montag, 12. Mai 2014
Gastrezension - Deichmörder von Hendrik Berg
Eva. Endlich.
„Er sprach mit ihr. Seine Lippen bewegten sich kaum merkbar, als er versuchte zu erklären, was er heute getan hatte. Dass es nicht seine Schuld gewesen war. Aber so sehr er sich bemühte, es wollte ihm nicht gelingen.
Aber musste sie überhaupt alles wissen? Es gab Dinge, die sollte sie gar nicht erfahren. Sie war ein Engel. Sie war die Einzige, die ihn retten konnte. Dafür war es seine Aufgabe, sie vor den Grausamkeiten des Lebens zu beschützen. Irgendwann. Wenn sie wieder an seiner Seite war. Und er war sicher, ganz sicher, dass das nur eine Frage der Zeit war.“
Stein glaubt, dass Eva die Frau seines Lebens ist. Eva, die er in Berlin über Monate hinweg auf Schritt und Tritt verfolgt hat. Er will ihr doch nur zeigen, wie sehr er sie liebt! Vor Gericht wurde ihm mitgeteilt, dass er sich Eva nicht mehr nähern dürfte. Aber was verstehen die schon? Oder ihr Mann… Aus Berlin wegzuziehen, irgendwohin, das war doch sicher seine Idee. Stein weiß genau – er muss sie wiederfinden.
Und Till und Eva? In einem kleinen Ort in Nordfriesland wollen sie ein neues Leben beginnen. Die Verfolgung in Berlin hat Eva so zugesetzt, dass sie ständig von Ängsten und Alpträumen geplagt wird. Aber niemand weiß, wohin sie verzogen sind. Also sind sie in Sicherheit. Niemand wird mehr ihr Leben oder ihr Glück bedrohen, oder?
Entgegen Tills Hoffnungen bessert sich Evas Verfassung nicht, ganz im Gegenteil. Und was hat es mit diesen eigenartigen Gerüchten auf sich, die man sich im Dorf erzählt? Gerüchten über mysteriöse Dinge, die in der Gegend geschehen. Und in seinem Haus.
Zeitgleich bemüht sich in Berlin ein Polizist, Stein nicht aus den Augen zu verlieren. Anders als das Gericht und seine Kollegen ist er davon überzeugt, dass Stein mehr ist als nur ein Stalker…
Kriminalroman steht auf dem Buch. Ich hätte Thriller draufgeschrieben, denn an Spannung fehlt es in diesem Buch absolut nicht! Immer, wenn es im Kapitel um Stein geht, um das, was er gerade denkt oder tut, lief mir ein Schauer den Rücken runter. Dieser Mensch ist wirklich krank! Und schnell war mir klar, dass er seine Suche nach Eva nicht aufgeben wird.
Auch die psychischen Belastungen, denen Till und Eva ausgesetzt sind, werden sehr schön herausgearbeitet. Leicht kann man sich vorstellen, wie eine solche Belastung auch eine funktionierende Ehe ruinieren kann. Und dazu kommen noch diese ganzen unheimlichen Dinge, die Eva sieht. Diese unerklärlichen Ängste, die sie manchmal befallen und die immer wiederkehrenden Alpträume. Sind das Wahnvorstellungen oder gibt es am Ende tatsächlich ein dunkles Geheimnis in ihrem Haus?
Ich kann nur sagen, das Buch hat mich in einem Sog erfasst und nicht mehr losgelassen. Spannend, eindringlich, mysteriös – klasse!10 von 10 Punkte für dieses Buch.
Wer sich selbst eine Meinung zu diesem Krimi bilden möchte findet hier eine Leseprobe.
© Manu
„Er sprach mit ihr. Seine Lippen bewegten sich kaum merkbar, als er versuchte zu erklären, was er heute getan hatte. Dass es nicht seine Schuld gewesen war. Aber so sehr er sich bemühte, es wollte ihm nicht gelingen.
Aber musste sie überhaupt alles wissen? Es gab Dinge, die sollte sie gar nicht erfahren. Sie war ein Engel. Sie war die Einzige, die ihn retten konnte. Dafür war es seine Aufgabe, sie vor den Grausamkeiten des Lebens zu beschützen. Irgendwann. Wenn sie wieder an seiner Seite war. Und er war sicher, ganz sicher, dass das nur eine Frage der Zeit war.“
Stein glaubt, dass Eva die Frau seines Lebens ist. Eva, die er in Berlin über Monate hinweg auf Schritt und Tritt verfolgt hat. Er will ihr doch nur zeigen, wie sehr er sie liebt! Vor Gericht wurde ihm mitgeteilt, dass er sich Eva nicht mehr nähern dürfte. Aber was verstehen die schon? Oder ihr Mann… Aus Berlin wegzuziehen, irgendwohin, das war doch sicher seine Idee. Stein weiß genau – er muss sie wiederfinden.
Und Till und Eva? In einem kleinen Ort in Nordfriesland wollen sie ein neues Leben beginnen. Die Verfolgung in Berlin hat Eva so zugesetzt, dass sie ständig von Ängsten und Alpträumen geplagt wird. Aber niemand weiß, wohin sie verzogen sind. Also sind sie in Sicherheit. Niemand wird mehr ihr Leben oder ihr Glück bedrohen, oder?
Entgegen Tills Hoffnungen bessert sich Evas Verfassung nicht, ganz im Gegenteil. Und was hat es mit diesen eigenartigen Gerüchten auf sich, die man sich im Dorf erzählt? Gerüchten über mysteriöse Dinge, die in der Gegend geschehen. Und in seinem Haus.
Zeitgleich bemüht sich in Berlin ein Polizist, Stein nicht aus den Augen zu verlieren. Anders als das Gericht und seine Kollegen ist er davon überzeugt, dass Stein mehr ist als nur ein Stalker…
Kriminalroman steht auf dem Buch. Ich hätte Thriller draufgeschrieben, denn an Spannung fehlt es in diesem Buch absolut nicht! Immer, wenn es im Kapitel um Stein geht, um das, was er gerade denkt oder tut, lief mir ein Schauer den Rücken runter. Dieser Mensch ist wirklich krank! Und schnell war mir klar, dass er seine Suche nach Eva nicht aufgeben wird.
Auch die psychischen Belastungen, denen Till und Eva ausgesetzt sind, werden sehr schön herausgearbeitet. Leicht kann man sich vorstellen, wie eine solche Belastung auch eine funktionierende Ehe ruinieren kann. Und dazu kommen noch diese ganzen unheimlichen Dinge, die Eva sieht. Diese unerklärlichen Ängste, die sie manchmal befallen und die immer wiederkehrenden Alpträume. Sind das Wahnvorstellungen oder gibt es am Ende tatsächlich ein dunkles Geheimnis in ihrem Haus?
Ich kann nur sagen, das Buch hat mich in einem Sog erfasst und nicht mehr losgelassen. Spannend, eindringlich, mysteriös – klasse!10 von 10 Punkte für dieses Buch.
Wer sich selbst eine Meinung zu diesem Krimi bilden möchte findet hier eine Leseprobe.
© Manu
Labels:
10 Punkte,
Gastrezension,
Hendrik Berg,
Krimi,
Thriller
Mittwoch, 7. Mai 2014
Eis bricht von Raimon Weber
Spannender Anfang, doch Schwächen zum Ende
Henning Saalbach führte ein erfülltes Leben. Er hatte einen Job der ihm Spass machte, er war glücklich verheiratet und hatte einen Sohn den er über alles liebte. Und dann eines Tages wird sein Glück zerstört. Ein Fremder dringt in sein Haus ein und tötet seinen Sohn Marc. Henning Saalbach kann den Täter beschreiben und schnell hat die Polizei den Verdächtigen verhaftet. Er wird verurteilt und für 12 Jahre inhaftiert. 12 Jahre die Henning Saalbach Zeit hat einen Plan für seine Rache zu schmieden. Doch kurz vor der Haftentlassung kommen Henning Saalbach Zweifel. Soll er seinen Plan wirklich durchführen?
Dieser Thriller von Raimon Weber beginnt sehr temporeich und spannend. Dem Leser wird die Geschichte von einem liebenden und verzweifelten Vater gezeigt, der nur noch an eines Denken kann. Rache für seinen Sohn, Rache für sein zerstörtes Leben. Aber ist dieser Weg wirklich der richtige Weg oder ist Vergebung in diesem Fall auch eine Lösung? Schnell wird dem Leser klar Henning Saalbach ist zwiegespalten und sein einstiger Plan ist in Gefahr. Wird er seine Rache durchführen oder gibt es auch noch einen anderen Weg?
Mir hat das Buch anfangs sehr gut gefallen. Die Geschichte war spannend, zeigte die Gründe für Hennings Plan. Alles wirkte sehr durchdacht. Im Verlauf des Buches fand ich aber einige Übergänge oder auch die entstandenen Begebenheiten oder besser gesagt die zufälligen Begebenheiten die für die Handlung noch wichtig werden sollten einfach zu konstruiert. Die Geschichte hätte meiner Ansicht nach weiter ausgebaut werden können, um dem Leser Hennings Seelenleben noch intensiver darzulegen. Und auch das Ende und die endgültige Lösungen hat der Autor meiner Meining nach dem Leser zu schnell präsentiert. Am Ende des Buches wurde mir zwar eine ordentliche und auch nachvollziehbare Handlung aufgezeigt, aber ich hatte trotzdem das Gefühl hier fehlt etwas zu einer vollständigen Geschichte.
Insgesamt hat mich das Buch nicht so wirklich begeistern können. Trotz allem bekommt dieser Thriller von mir 6 von 10 Punkte, weil die Geschichte stimmig war.
© claude
Henning Saalbach führte ein erfülltes Leben. Er hatte einen Job der ihm Spass machte, er war glücklich verheiratet und hatte einen Sohn den er über alles liebte. Und dann eines Tages wird sein Glück zerstört. Ein Fremder dringt in sein Haus ein und tötet seinen Sohn Marc. Henning Saalbach kann den Täter beschreiben und schnell hat die Polizei den Verdächtigen verhaftet. Er wird verurteilt und für 12 Jahre inhaftiert. 12 Jahre die Henning Saalbach Zeit hat einen Plan für seine Rache zu schmieden. Doch kurz vor der Haftentlassung kommen Henning Saalbach Zweifel. Soll er seinen Plan wirklich durchführen?
Dieser Thriller von Raimon Weber beginnt sehr temporeich und spannend. Dem Leser wird die Geschichte von einem liebenden und verzweifelten Vater gezeigt, der nur noch an eines Denken kann. Rache für seinen Sohn, Rache für sein zerstörtes Leben. Aber ist dieser Weg wirklich der richtige Weg oder ist Vergebung in diesem Fall auch eine Lösung? Schnell wird dem Leser klar Henning Saalbach ist zwiegespalten und sein einstiger Plan ist in Gefahr. Wird er seine Rache durchführen oder gibt es auch noch einen anderen Weg?
Mir hat das Buch anfangs sehr gut gefallen. Die Geschichte war spannend, zeigte die Gründe für Hennings Plan. Alles wirkte sehr durchdacht. Im Verlauf des Buches fand ich aber einige Übergänge oder auch die entstandenen Begebenheiten oder besser gesagt die zufälligen Begebenheiten die für die Handlung noch wichtig werden sollten einfach zu konstruiert. Die Geschichte hätte meiner Ansicht nach weiter ausgebaut werden können, um dem Leser Hennings Seelenleben noch intensiver darzulegen. Und auch das Ende und die endgültige Lösungen hat der Autor meiner Meining nach dem Leser zu schnell präsentiert. Am Ende des Buches wurde mir zwar eine ordentliche und auch nachvollziehbare Handlung aufgezeigt, aber ich hatte trotzdem das Gefühl hier fehlt etwas zu einer vollständigen Geschichte.
Insgesamt hat mich das Buch nicht so wirklich begeistern können. Trotz allem bekommt dieser Thriller von mir 6 von 10 Punkte, weil die Geschichte stimmig war.
© claude
Labels:
6 Punkte,
Raimon Weber,
Thriller
Montag, 28. April 2014
Keim des Zweifels von Sandra Bräutigam
Ich hatte mehr erwartet
Die dreißijährige Stella Bartholdy verliebt sich bei einem Interview in den Genforscher Victor Degan. Sie möchte mit ihm eine Familie gründen. Sehr schnell heiraten sie Beiden und ziehen zusammen nach Dubai, wo Victor eine neue Stelle in einem Genlabor des Scheichs bekommen hat. Dort arbeitet er an seinem Ziel das Altern aufzuhalten, denn er will den Tod besiegen.
Schnell stellt sich heraus, dass Victor leider zeugungsunfähig ist. Aus diesem Grund müssen er und Stella mit einer Hormontherapie beginnen, wenn sie eine Familie haben wollen. Denn nur eine künstliche Befruchtung kann zu einer Schwangerschaft führen. Diese Hormonbehandlungen sind für Stella sehr unangenehm und zudem leider auch nicht erfolgreich. Stella wird unruhig und schon bald fragt sie sich warum der Geheimdienst von Dubai Victor und sie beschattet. Was genau treibt Victor in seinem Genlabor?
Dieser Thriller von der promovierten Biologin Sandra Bräutigan ist erschreckend, spannend und interessant zugleich. Wir als Leser werden die die Welt der Genforschung entführt und machen uns auf die gefährliche und beklemmende Reise in den Größenwahn eines Genforschers der für seine Ziele auch über Leichen gehen würde.
Leider hatte ich bei der Lektüre des Romans das Gefühl, dass die Journalistin Stella ein wenig zu naiv und blauäugig den Genforscher Victor geheiratet hat. Innerhalb von 3 Wochen nach ihrem Kennenlernen geben sich die Beiden das Ja-Wort und ziehen zusammen nach Dubai. Die Zwei kennen sich fast gar nicht, haben nicht über gemeinsame Werte und Ziele geredet, wollen aber eine Familie gründen. Dieses Unwissen soll für Stella und ihrer gemeinsamen Zukunft mit Victor noch zu gefährlichen und unangenehmen Situationen führen. Würde eine Journalistin wirklich so blind sein und so unüberlegt handeln?
Die Geschichte ansich ist wirklich interessant, aber wie gesagt Stella ist mir ein wenig zu naiv, Victor dafür zu aggressiv. Aus diesem Grund gebe ich diesem Buch nur 7 von 10 Punkte.
© claude
Die dreißijährige Stella Bartholdy verliebt sich bei einem Interview in den Genforscher Victor Degan. Sie möchte mit ihm eine Familie gründen. Sehr schnell heiraten sie Beiden und ziehen zusammen nach Dubai, wo Victor eine neue Stelle in einem Genlabor des Scheichs bekommen hat. Dort arbeitet er an seinem Ziel das Altern aufzuhalten, denn er will den Tod besiegen.
Schnell stellt sich heraus, dass Victor leider zeugungsunfähig ist. Aus diesem Grund müssen er und Stella mit einer Hormontherapie beginnen, wenn sie eine Familie haben wollen. Denn nur eine künstliche Befruchtung kann zu einer Schwangerschaft führen. Diese Hormonbehandlungen sind für Stella sehr unangenehm und zudem leider auch nicht erfolgreich. Stella wird unruhig und schon bald fragt sie sich warum der Geheimdienst von Dubai Victor und sie beschattet. Was genau treibt Victor in seinem Genlabor?
Dieser Thriller von der promovierten Biologin Sandra Bräutigan ist erschreckend, spannend und interessant zugleich. Wir als Leser werden die die Welt der Genforschung entführt und machen uns auf die gefährliche und beklemmende Reise in den Größenwahn eines Genforschers der für seine Ziele auch über Leichen gehen würde.
Leider hatte ich bei der Lektüre des Romans das Gefühl, dass die Journalistin Stella ein wenig zu naiv und blauäugig den Genforscher Victor geheiratet hat. Innerhalb von 3 Wochen nach ihrem Kennenlernen geben sich die Beiden das Ja-Wort und ziehen zusammen nach Dubai. Die Zwei kennen sich fast gar nicht, haben nicht über gemeinsame Werte und Ziele geredet, wollen aber eine Familie gründen. Dieses Unwissen soll für Stella und ihrer gemeinsamen Zukunft mit Victor noch zu gefährlichen und unangenehmen Situationen führen. Würde eine Journalistin wirklich so blind sein und so unüberlegt handeln?
Die Geschichte ansich ist wirklich interessant, aber wie gesagt Stella ist mir ein wenig zu naiv, Victor dafür zu aggressiv. Aus diesem Grund gebe ich diesem Buch nur 7 von 10 Punkte.
© claude
Labels:
7 Punkte,
eBook,
Sandra Bräutigam,
Thriller
Donnerstag, 10. April 2014
Amokspiel von Sebastian Fitzek
So wünsche ich mir einen guten Thriller
Die Kriminalpsychologin Ira Samin will ein Jahr nach den Selbstmord ihrer Tochter ihr Leben auch beenden und hat ihren eigenen Selbstmord bereits geplant. Kurz vor der Umsetzung ihres Plans kommt es aber in einem Radiosender zu einer Geiselnahme und sie wird zu den Verhandlungen abberufen.
Der Geiselnehmer beginnt ein grausames Spiel. Wahllos ruft er einmal pro Stunde Personen an, die sich mit einem bestimmten Satz melden müssen. Wenn der richtige Slogan genannt wird, dann lässt er eine Geisel frei, wenn nicht, dann erschießt er eine seiner Geiseln. Dieses Spiel will er solange spielen bis seine Verlobte im Studio erscheint. Es gibt dabei nur ein Problem. Seine Verlobte ist bereits vor 8 Monaten bei einem Verkehrsunfall gestorben. Ira beginnt mit den aussichtslosen Verhandlungen und Millionen Zuhörer sind live dabei ...
Dieser Psychothriller von Sebastian Fitzek war wirklich sehr spannend und auch nervenaufreibend. Wie gefesselt habe ich Seite für Seite gelesen und wurde ständig durch immer wieder neue Entwicklungen überrascht. Bis zum Schluss fieberte ich mit der alkoholkranken und auch etwas abgehalfteren Psychologin im Wettlauf gegen die Zeit und einen unbekannten Gegner, der ihr gezielt Knüppeln zwischen die Beine legte.
Ein wirklich tolles Buch. Spannend, packend und überraschend bis zum Schluss. Dieser Thriller verdient 10 von 10 Punkte und für Thrillerfans bekommt er eine klare Leseempfehlung. Wer sich selbst eine Meinung zu diesem Buch bilden möchte findet hier eine Leseprobe.
© claude
Die Kriminalpsychologin Ira Samin will ein Jahr nach den Selbstmord ihrer Tochter ihr Leben auch beenden und hat ihren eigenen Selbstmord bereits geplant. Kurz vor der Umsetzung ihres Plans kommt es aber in einem Radiosender zu einer Geiselnahme und sie wird zu den Verhandlungen abberufen.
Der Geiselnehmer beginnt ein grausames Spiel. Wahllos ruft er einmal pro Stunde Personen an, die sich mit einem bestimmten Satz melden müssen. Wenn der richtige Slogan genannt wird, dann lässt er eine Geisel frei, wenn nicht, dann erschießt er eine seiner Geiseln. Dieses Spiel will er solange spielen bis seine Verlobte im Studio erscheint. Es gibt dabei nur ein Problem. Seine Verlobte ist bereits vor 8 Monaten bei einem Verkehrsunfall gestorben. Ira beginnt mit den aussichtslosen Verhandlungen und Millionen Zuhörer sind live dabei ...
Dieser Psychothriller von Sebastian Fitzek war wirklich sehr spannend und auch nervenaufreibend. Wie gefesselt habe ich Seite für Seite gelesen und wurde ständig durch immer wieder neue Entwicklungen überrascht. Bis zum Schluss fieberte ich mit der alkoholkranken und auch etwas abgehalfteren Psychologin im Wettlauf gegen die Zeit und einen unbekannten Gegner, der ihr gezielt Knüppeln zwischen die Beine legte.
Ein wirklich tolles Buch. Spannend, packend und überraschend bis zum Schluss. Dieser Thriller verdient 10 von 10 Punkte und für Thrillerfans bekommt er eine klare Leseempfehlung. Wer sich selbst eine Meinung zu diesem Buch bilden möchte findet hier eine Leseprobe.
© claude
Labels:
10 Punkte,
Sebastian Fitzek,
Thriller
Dienstag, 8. April 2014
Der kalte Hauch der Rache von Heidrun Bücker
Wenn die Vergangenheit dich einholt
Sabine erwachte, war desorientiert und benommen. Sie hatte Angst und konnte sich nicht bewegen. Wo befand sie sich nur. Da erinnerte sie sich wieder. Sie schlief bereits als ein leises Geräusch sie weckte. Ihr wurde ein stinkender Lappen ins Gesicht gedrückt und dann verlor sie das Bewußtsein. Man hatte Sabine betäubt und jetzt wachte sie in einem dunklen, kalten Verlies wieder auf und war allein. Wer hatte sie nur entführt und wer sollte sie suchen wurde sie doch bereits vor Jahren für tot erklärt?
Die Clique, eine ehemalige Spezialeinheit, lebt zusammen in Abu Dhabi, als ihre Freundin Sabine entführt wird. Sie und die Clique sind vor 2 Jahren untergetaucht und sie wägten sich in Sicherheit. Aber der Gegner hat es geschafft, sie aufzuspüren, und die Gefahr, in der sie sich befinden, ist größer, als sie dachten. Noch einmal soll es ihren Widersachern nicht gelingen, ihr ihre Familie zu entreißen. Die Clique wagt die Flucht nach vorn und schmiedet einen Angriffsplan, um den Feind endgültig zu besiegen. Doch der Preis dafür ist hoch...
Dieser Thriller von Heidrun Bücker beginnt sofort rasant und hält viele Informationen für seine Leser bereit. Da es sich hier und den 2. Teil mit der Spezialeinheit handelt bekommt der Leser von der Autorin erst einmal eine kleine Zusammenfassung über die wichtigsten Zusammenhänge und Vorgänge aus den vorherigen Geschehen. Anfangs fühlte ich mich von dieser Informationsflut ein bisschen erschlagen, aber nach und nach kam ich in der Geschichte an und fühlte mich gut unterhalten. Bis zum Ende hat mich dieser Thriller gefesselt und auch zum Schluss auch noch überrascht. Ich denke aber, dass es für mich noch ein bisschen Besser gewesen wäre hätte ich den ersten Teil zuerst gelesen.
Ich gebe diesem Thriller 9 von 10 Punkte und eine Leseempfehlung.
Teile der Reihe:
1. Spiel, Satz und Sieg für die Dame
2. Der kalte Hauch der Rache
Hier geht es direkt zum Verlag.
© claude
Sabine erwachte, war desorientiert und benommen. Sie hatte Angst und konnte sich nicht bewegen. Wo befand sie sich nur. Da erinnerte sie sich wieder. Sie schlief bereits als ein leises Geräusch sie weckte. Ihr wurde ein stinkender Lappen ins Gesicht gedrückt und dann verlor sie das Bewußtsein. Man hatte Sabine betäubt und jetzt wachte sie in einem dunklen, kalten Verlies wieder auf und war allein. Wer hatte sie nur entführt und wer sollte sie suchen wurde sie doch bereits vor Jahren für tot erklärt?
Die Clique, eine ehemalige Spezialeinheit, lebt zusammen in Abu Dhabi, als ihre Freundin Sabine entführt wird. Sie und die Clique sind vor 2 Jahren untergetaucht und sie wägten sich in Sicherheit. Aber der Gegner hat es geschafft, sie aufzuspüren, und die Gefahr, in der sie sich befinden, ist größer, als sie dachten. Noch einmal soll es ihren Widersachern nicht gelingen, ihr ihre Familie zu entreißen. Die Clique wagt die Flucht nach vorn und schmiedet einen Angriffsplan, um den Feind endgültig zu besiegen. Doch der Preis dafür ist hoch...
Dieser Thriller von Heidrun Bücker beginnt sofort rasant und hält viele Informationen für seine Leser bereit. Da es sich hier und den 2. Teil mit der Spezialeinheit handelt bekommt der Leser von der Autorin erst einmal eine kleine Zusammenfassung über die wichtigsten Zusammenhänge und Vorgänge aus den vorherigen Geschehen. Anfangs fühlte ich mich von dieser Informationsflut ein bisschen erschlagen, aber nach und nach kam ich in der Geschichte an und fühlte mich gut unterhalten. Bis zum Ende hat mich dieser Thriller gefesselt und auch zum Schluss auch noch überrascht. Ich denke aber, dass es für mich noch ein bisschen Besser gewesen wäre hätte ich den ersten Teil zuerst gelesen.
Ich gebe diesem Thriller 9 von 10 Punkte und eine Leseempfehlung.
Teile der Reihe:
1. Spiel, Satz und Sieg für die Dame
2. Der kalte Hauch der Rache
Hier geht es direkt zum Verlag.
© claude
Labels:
9 Punkte,
eBook,
Heidrun Bücker,
Thriller
Abonnieren
Posts (Atom)














