Montag, 31. März 2014

Tod Im Lokschuppen von Micha Krämer

Der erste Fall für Nina Moretti

Kommissarin Nina Moretti kehrt nach dem Tod ihres Vater zurück in ihre Heimatstadt Betzdorf, um ihre Mutter zu unterstützen. Ihr erster Arbeitstag hält bereits einige Überraschungen für sie bereit. Im Lokschuppen der Stadt hat ein Spaziergänger eine enthauptete Leiche gefunden. Nina und ihr neuer Kollege Hans Peter raufen sich zusammen und machen sich auf die Suche nach dem Täter. Schnell ist klar bei der Leiche handelt es sich um den Vater von Ninas Ex-Freundin Lara.

Einige Stunden später wird bereits eine 2. Leiche in Betzdorf gefunden. Der Pfarrer der Gemeinde, ein Freund des Toten, scheint sich in der Kirche selbst erschossen zu haben. Hatte er etwas mit dem Mord an Laras Vater zu tun und warum bekommt Nina mitten in der Nacht Anrufe aus dem Kölner Rotlichtmilleu?

Dieser erste Krimalroman aus der Feder von Micha Krämer hat mir gut gefallen. Die Schreibweise vom Autor ist sehr angenehm, humorvoll und zusätzlich gut zu lesen. Nina Moretti die Ermittlerin aus Betzdorf hat einen Platz in meinem Herzen gefunden. Sie ist bodenständig, ein Familienmensch, intelligent und greift tatkräftig zu, wenn es verlangt wird. Auch ihr Kollege Hans Peter, er ist kurz vor der Pensionierung, ist ein angenehmer Zeitgenosse, auch wenn er anfangs ein wenig mürrisch erscheint. Aber schnell freunden sich Nina und Hans Peter an, arbeiten Hand in Hand und kommen dem Täter langsam aber sicher auf die Spur.

Dieser Krimi ist unterhaltsam, spannend und auch angenehm zu lesen. Ich vergebe 9 von 10 Punkte und freue mich auf weitere Fälle von bzw. mit Nina.

Wer sich selbst eine Meinung zu diesem Buch bilden möchte findet hier eine Leseprobe.

© claude


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