Dienstag, 18. Februar 2014

The End von Michael G. Hopf

Erschreckende Endzeitgeschichte

Gordan Van Zandt ist ein gut ausgebildeter Soldat, der direkt nach dem Anschlag vom 9. September eine militärische Laufbahn eingeschlagen hat. Seinen Idealismus verliert Gordan aber bereits im Irak als er im Kampfeinsatz töten muss und schließlich wegen Mordes angeklagt wird. Auch Jahre später verfolgen ihn noch immer die Geister aus dieser Zeit. Aber Gordon muss sich jetzt einer neuen Realität stellen. Es kommt zu einem Angriff auf Nordamerika, Europa und Asien. Dabei wird eine enorme magnetische Strahlung freigesetzt. Alle elektronischen Geräte und die Stromnetze fallen aus und sind nicht mehr von Nutzen. Gordon ist sofort klar, dass es einen Angriff gegeben hat und er setzt alles daran seine Familie das Überleben zu sichern. Es ist nur eine Frage der Zeit wann die komplette Wirtschaft, Infrastruktur und das bisher gekannte menschliche Zusammenleben in sich  zusammenbricht und die Leute sich gegenseitig bekämpfen werden. Gordon schließt sich mit seinen Freunden zusammen und denn der Überlebenskampf hat erst begonnen.

Diese Dystopie vom Autor Michael G. Hopf zeichnet eine düstere Zukunft und zeigt mögliche Auswirkungen eines Angriffs mittels eines elektromagnetischen Impulses. Es ist extrem erschreckend, wie stark die Menschheit auf Maschinen angewiesen ist, um ihr Überleben zu sichern. Was würde passieren, wenn dieses furchtbare Szenario Wirklichkeit werden würde. Wie schnell würden die Menschen sich gegenseitig zerfleischen und bekämpfen, um ihr eigenes Leben zu retten. Dieses Buch zeigt mit welcher Brutalität der Mensch zu Werke geht, um seine eigene Haut zu retten. Es zeigt aber auch die Ignoranz und Arroganz einzelner Menschen, die meinen vor der Realität die Augen verschließen zu können.

Einerseits hat mich diese Geschichte fasziniert und auch phasenweise gefangen genommen, aber sie hat mich auch fürchterlich verschreckt und abgestossen. Wieder einmal musste ich feststellen, dass ich kein großer Fan von Dystopien bin, aber trotzdem möchte ich diesem Buch für seine Umsetzung 7 von 10 Punkte geben.

© claude

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