Montag, 30. Juni 2014

SuB-Challenge im Juli

Jeden Monat organisiere ich mit einigen Freunden eine SuB-Abbau-Challenge auf LovelyBooks, damit wir gemeinsam unsere riesigen SuB's endlich in den Griff bekommen.

Im Monat Juli 2014 wollen wir gemeinsam Lese-Bingo spielen. Dazu benutzen wir folgende Bingo-Karte:


B
I
N
G
O
1
Buch mit einem Titel, der nur aus einem Wort  besteht
Ein Bestseller (aktuell oder ehemals)
Eine Kurzgeschichten-Sammlung oder Poesie
Ein Buch, das im Sommer spielt
Ein Hörbuch, Ebook, Graphic Novel, Manga oder ein Leihbuch (Freunde, Bibliothek)
2
Ein Buch von einer/einem internationalen Autor(in)
Ein Buch mit einem blauen Cover
Ein Buch mit einem tollen ersten Satz
Ein Buch, das verfilmt wurde (Film oder Serie)
Ein Buch, das du in der Schule hättest lesen sollen / Ein Klassiker
3
Ein Jugendbuch
Ein Buch, das du aufgrund des Covers gekauft hast
JOKER (hier kannst du dir selbst eine Eigenschaft aussuchen)
Ein lustiges Buch
Basierend auf wahren Ereignissen
4
Ein spannendes Buch
Ein Buch was dir empfohlen wurde
Ein fremdsprachiges Buch
Buch, das schon mehr als 2 Jahre auf deinem SuB liegt
Ein Buch, das jeder schon gelesen hat
5
Ein Buch mit mehr als 500 Seiten
Ein Buch, das schon einen Preis gewonnen hat
Der letzte Titel einer Reihe
Ein Buch eines/einer deutschen Autor(in)
Ein Buch von eine(m) Autor(in) unter 30 Jahren

Ich bin gespannt wie viele Felder ich schaffe und ob auch ein Bingo dabei sein wird.

Gelesene Bücher für diese Challenge (Stand 31.07.2014):

B-Spalte gelesen - BINGO

B1 - Scheinwerferkinder von Alexa Emilia Rawa
B2 - Mein Sommer mit Kalaschnikow von André Aciman
B3 - Singe, fliege, Vöglein, stirb von Janet Clark
B4 - Kainsmal von Marcus Hünnebeck
B5 - Der Sommer der Freiheit von Heidi Rehn (101 Seiten)

I-Spalte gelesen - BINGO

I1 - Die unglaubliche Reise des Fakir , der in einem Ikea-Schrank feststeckte von Romain Puértolas
I2 - Alles Liebe oder Watt von Marie Matisek
I3 - Der Zauber gestohlener Stunden von Simonetta Greggio
I4 - Das Mondgeheimnis von Stefan M. Fischer
I5 - Flavia de Luce Mord im Gurkenbeet von Alan Bradley

N-Spalte gelesen - BINGO

N1 - Das grüne Tuch von Angelika Diem
N2 - Oskar und die Dame in Rosa von Eric-Emmanuel Schmitt 
N3 - Teufelsmord von Tanja Noy
N4 - The Sweetest Seduction von Crista McHugh (52 Seiten)
N5 - Liebe ohne Alibi von Polly Levine (74 Seiten)

G-Spalte gelesen - BINGO

G1 - Danela Pietrek - Die brennende Frau
G2 - Die Vermessung der Welt von Daniel Kehlmann (100 Seiten)
G3 - Katerstimmung von Philipp Reinartz
G4 - Janet Evanovich - Der Beste zum Kuss
G5 - Der Ruf des Adlers von Nathalie C. Kutscher

O-Spalte gelesen - BINGO

O1 - Der Zeitentaucher - Mit Schiff, Charme und Kanonen von Tammy Lincoln (60 Seiten)
O2 - Das Zeichen der Vier von Arthur Conon Doyle (71 Seiten)
O3 - Die Rache des Normannen von Ulf Schiewe
O4 - Die Insel der besonderen Kinder  von Ransom Riggs (167 Seiten)
O5 - Es wird keine Helden geben von Anna Seidl


Sonntag, 29. Juni 2014

Gastrezension - Die Buchwanderer von Britta Röder

Wunderschön!

„Seine Augen flogen über die bekannten Zeilen. In seinem Kopf verwandelten sie sich in den Klang fremder Stimmen, die desto deutlicher zu ihm sprachen, je tiefer er den Sinn des Gelesenen erfasste. Immer dichter wurde die Atmosphäre, die die Worte um ihn herum erschufen. Immer konkreter wuchs das Bild einer neuen Umgebung heran. Ein Luftzug streifte ihn. Hatte er in seiner Wohnung ein Fenster offengelassen? Plötzlich fühlte er sich beobachtet. Er spürte es ganz deutlich und hob überrascht den Kopf. Die Stimmen waren verklungen und er stand auf einem hell gepflasterten Platz inmitten einer fremden Stadt.“

Eigentlich hatte Ron sich Shakespeares „Romeo und Julia“ nur deshalb ausgeliehen, weil er hoffte, dass die schöne Unbekannte, der er in die Bibliothek gefolgt war, in diesem Buch einen Hinweis oder eine Botschaft für ihn versteckt hatte. Doch kaum hat er mit der Lektüre begonnen, findet er sich auch schon mitten in Verona wieder. Und während Romeo um Julia wirbt, trifft Ron in Rosalia genau die von ihm gesuchte schöne Unbekannte wieder.

Doch im festgelegten Handlungsgefüge eines Romans ist es nicht einfach, eine eigene Geschichte zu erleben. Die Suche nach dem ganz persönlichen Happy End wird Ron und Rosalia durch mehrere Werke der Weltliteratur führen: Von Shakespeares Verona über Puschkins Russland bis hin zu Cervantes‘ Don Quijote…

Welcher leidenschaftliche Leser ist noch nie in einem Buch „versunken“? Wer hat noch nie alles um sich herum vergessen, ist in Gedanken selbst Teil der Handlung geworden? Wer hat noch nie in der Öffentlichkeit für Aufsehen gesorgt, weil er – lesend in der S-Bahn sitzend – plötzlich laut losgelacht hat? Und wer hat bei einem Buch mit traurigem Inhalt noch nie zum Taschentuch greifen müssen?

Bei den Buchwanderern verschwimmen Realität und Fiktion, Ron muss sich manches Mal fragen, was denn nun für ihn die Wirklichkeit ist. Diese Geschichte habe ich mit großer Faszination und manchmal auch mit etwas Neid gelesen: So gerne hätte ich auch auf diesem Platz in Verona gestanden! Was soll ich sagen? Ich bin in dem Buch versunken!

Der Schreibstil ist wundervoll, jeder Satz fein formuliert. Manche Passagen waren so schön, dass ich sie mehrfach gelesen habe – und sie anschließend noch meinem Mann, meinem Sohn und meiner Tochter vorgelesen habe. Und zwar jedem einzeln ;-)

Wieviel Zauber in einem Satz liegen kann! Mir, der für gewöhnlich Liebesgeschichten nicht sehr reizvoll findet, ist an einer Stelle so das Herz aufgegangen, dass ich diese Passage hier kurz zitieren möchte:

„Ruckelnd beschrieb die Straßenbahn gerade eine unharmonische Kurve, als ein äußerst unsanfter Rempler ihn zurück in seine Realität stieß. Ein kantiger Rucksack hatte seine Schulter hart gestreift. Um Entschuldigung bittend drehte sich die junge Besitzerin des Rucksacks zu ihm um. Leuchtend grüne Augen trafen ihn schutzlos bis auf den tiefsten Grund seiner Seele. Smaragdaugen.
- Tut mir leid. – Ihre Stimme klang hell und klar.
- Nichts passiert -, antwortete er und sprach, ohne es zu wissen, die größte Lüge seines Lebens aus.“

Die größte Lüge seines Lebens. Wunderschön!

Britta Röder versteht es wirklich, die richtigen Worte zu finden. So gibt es neben reichlich phantastischen Schilderungen, romantischen Passagen und spannenden Momenten Abschnitte, in denen ich herzhaft lachen musste. Meine diesbezügliche Lieblingsstelle beginnt mit den Worten: „Sag mal, wie geht es eigentlich der alten Großtante Agathe…?“ Jeder, der das Buch schon gelesen hat, weiß, was nun kommt. Und allen anderen sage ich: Lest es nach!

Fazit: Ein wunderschönes Buch! Lesen - und darin versinken!

Hier geht es zur Leseprobe.

© Manu

Mittwoch, 25. Juni 2014

Zur Hölle mit Seniorentellern! von Ellen Berg

Das Buch müsst ihr lesen!

Elisabeth ist gerade 70 Jahre alt geworden und findet sich nunmehr auf ihrer unsäglich langweiligen Geburtstagsfeier wieder, die sie eigentlich auch gar nicht feiern wollte. Ihre Töchter und der Schwiegersohn haben nicht nur ihre misslungene Geburtstagsfeier organisiert, sondern auch bereits einen neuen Wohnsitz für sie gefunden. Elisabeth ist nach einem Unfall leider auch gezwungen in dieses neue Heim zu ziehen. Körperlich zwar lädiert, aber geistig noch lange nicht eingerostet, findet sie sich bald in der Hölle des Seniorenheims wieder. Ist dies nur die Endstation für Elisabeth?

Erst will sie aufgeben, aber dann findet sie im Heim neue Freunde und drei Zimmer weiter wohnt ein attraktiver Mann im besten Alter. Ihre neuen Freunde wollen nicht im Altenheim versauern und fassen einen Plan. Sie wollen fliehen und sich nach Italien absetzen. Doch dafür brauchen sie Geld, aber wie sollen sie daran kommen? Aber Elisabeth ist wild entschlossen und plant weiter ihre Flucht. Zusammen hecken sie Senioren einen leicht kriminellen Plan aus und eine irrwitzige Flucht beginnt.

Ellen Berg ist einfach genial. Auch diese Geschichte von ihr ist wieder wahnsinnig witzig und wunderbar unterhaltsam. Oft musste ich über die Situationskomik lachen und habe immer mit einem Lächeln im Gesicht die Abenteuer von Elisabeth und ihrer Seniorengang verfolgt. Elisabeth ist wirklich noch viel zu jung, um von ihren Kindern ins Heim gesteckt zu werden. Das Leben dort ist  die Hölle und die Direktorin Frau Fröhlich ist der Teufel in Person. Sie sorgt mit ihrer Art dafür, dass das Leben in der Seniorenresidenz zur Hölle wird. Aber allein die Namenswahl für diese Direktorin beweist mir und den aufmerksamen Leser den hintersinnigen Humor der Autorin.

Über die Vorzüge dieses Buches will ich mich gar nicht weiter auslassen, denn ich möchte nicht zuviel verraten. Am Besten wäre es dieses Buch selbst einmal zu lesen, wenn man bereits Gefallen an anderen Romanen der Autorin gefunden hat und ich wünsche allen beim Lesen viel Spass bei der wunderbar lustigen Lektüre. Natürlich bekommt dieses Buch von mir 10 Punkte.

© claude


Dienstag, 24. Juni 2014

In einer heißen Sommernacht von Sandra Brown

Große Gefühle in der Wirtschaftskrise

Ella Barron führt ihre kleine Pension nach dem Tod ihrer Eltern ganz allein. In der Zeit der großen Wirtschaftskrise braucht sie jeden zahlenden Gast um über die Runden zu kommen. Als der Doktor der Stadt mit David Rainwater in der Pension auftaucht kann Ella es sich nicht wirklich leisten ihn das freie Zimmer nicht zu vermieten. Obwohl Ella weiß, dass mit den neuen Mieter Unruhe in ihrer Pension entstehen könnte,wenn dieser das unbewohnte Zimmer bszieht. Mit seiner freundlichen und  bedachten Art nimmt Mrs. Rainwater rasch alle Bewohner des Hauses für sich ein, sogar Ella.

Dann kommt es zu gewalttätigen Ausschreitungen in der kleinen Stadt. David stellt sich diesem Ungerechtigkeiten mit einigen Männern in den Weg. Mit der Gefahr im Nacken muss Ella schließlich erkennen, dass sie sehr tiefe Gefühle für David hat.

Dieser Roman von Sandra Brown ist wirklich sehr unterhaltend geschrieben. Zeichnet er doch ein interessantes, spannendes und auch erschreckendes Bild einer kleiner Stadt, deren Bewohner und deren Verhalten gegenüber anderer Rassen sowie der wirklich armen Bevölkerung.

Ein weiteres Thema dieses Buches ist das Verhalten und die Krankheit von Ellas Sohn. Alle Personen nehmen an, dass er zurückgeblieben und vielleicht auch gefährlich ist. David Rainwater nimmt sich die Zeit sich mit Ellas Sohn zu beschäftigen und schon bald stellt er fest, dass dieser auf seine Art intelligent ist. Er zeigt für unser heutiges Wissen Anzeichen von Autismus, eine sogenannte Tunnelbegabung. Sandra Brown hat sich in dieser Geschichte wirklich sehr emotional diesen unterschiedlichen und anspruchsvollen Themen angenommen und mich mit ihrer Erzählung sehr berührt.

Dieser Roman von Sandra Brown ist so anders als die Bücher die ich bisher von der Autorin gelesen hat. Es ist nicht der knallharte Thriller und auch keine einfache erotisch angehauchte Geschichte. Dieses Buch ist soviel mehr und für Leserinnen geeignet, die gerne etwas über große Gefühle und ungewöhnliche Menschen liest. Wirklich toll, dass mich die Autorin noch überraschen konnte. Dafür bekommt sie und diese Erzählung 10 Punkte.

© claude

Montag, 23. Juni 2014

Die Jasminschwestern von Corina Bomann

Eine wundervolle und berührende Geschichte

Melanie ist Fotografin und überall für ihren Beruf in der Welt unterwegs. Sie ist gerade von einem Job aus Vietnam zurückgekehrt, als sie die Nachricht ereilt, dass ihr Verlobter einen schweren Unfall hatte. Sie macht sich sofort auf den Weg in die Klinik. Aber dort kann sie nur warten, denn ihr Verlobter wird gerade operiert und danach fällt er ins Koma. Aus Tagen des Hoffens werden Wochen und sogar Monate. Nachdem sie selbst zusammenbricht schickt ihre Mutter sie zu ihren Großmüttern, damit sie dort etwas zur Ruhe kommen kann. Ihre Urgroßmutter Hanna will Melanie von ihren Sorgen ablenken und so beginnt sie ihr zum ersten Mal von ihrem Leben zu erzählen. Melanie erfährt etwas von der dramatischen Kindheit im exotischen Saigon, vom schillernden Leben in Berlin der Zwanzigerjahre und einer großen Liebe, von der schweren Zeit während des 2. Weltkrieges und schließlich dem Neuanfang als Hutdesignerin in Paris. Mit ihrer Geschichte zeigt Hanna ihrer Urenkelin Melanie, dass sie zwar viel verloren hat, aber auch unendlich viel gewonnen hat.

Dieses Buch der Autorin Corina Bomann hat mich komplett überzeugt. Sie hat auch dieses mal wieder eine wundervolle Geschichte geschrieben, die mich emotional total erfasst und gleichzeitig ergriffen hat. Gefangen im Bann der Geschichte habe ich gar nicht gemerkt wie schnell ich durch die Seiten geflogen bin. Fasziniert habe ich Hanna und ihrer Erzählung gelauscht, war hineingezogen in die Geschehnisse ihres jungen Lebens und habe fassungslos miterlebt auf welchen Weg sie Saigon verlassen hat, welche Dinge sie anfangs in Deutschland erlebt hat und wie sie schließlich die Liebe gefunden und wieder verloren hat. Bei der emotionalen Reise durch Hannas Leben habe ich mit ihr gelitten, geweint und auch getrauert.

Aber nicht nur inhaltlich ist dieses Buch ansprechend. Auch das Cover ist diesmal wieder sehr schön gestaltet und passt sehr schön zum Thema der Geschichte. Zusätzlich wurde auf dem Anschnitt mal wieder ein Blütenmotiv gedruckt. Ich finde den Jasminblütendruck sehr ansprechend.

Corina Bomanns Roman hat mich mal wieder von ihrer Erzählkunst überzeugt und ich möchte mich für diese wundervolle Geschichte bedanken. Ich freue mich bereits jetzt schon auf weitere Bücher der Autorin und kann dieses Buch allen Freunden von emotional ergreifenden Familiengeschichten als nächstes Buch unbedingt empfehlen. Das Buch muss ich mit 10 Punkten bewerten und ich zähle es jetzt schon zu meinen Favouriten in diesem Lesejahr.

© claude

Sonntag, 22. Juni 2014

Gastrezension - Ein Lied über der Stadt von Ewald Arenz

Was richtig ist

„Du wirst sehen, Tochter…du wirst sehen. Wenn es wirklich mal nötig ist, wirst du auch wissen, was richtig ist.“

Luises Vater weiß, was er zu tun hat. Und was er nicht zulassen darf. Dazu gehört beispielsweise, sich für Nazi-Propaganda einspannen zu lassen. Eine Haltung, die Mitte der 30er Jahre in Deutschland ausgesprochen gefährlich ist. Aber seine Lebenseinstellung verlangt nach „Freiheit der Rede, Freiheit des Glaubens und Freiheit des Herzens“ – danach lebt er, auch wenn er sich damit Feinde macht. Schon Jahre zuvor, noch vor 1933, hat er mit seiner liberalen Haltung nicht wenige brave Bürger seiner Gemeinde in einer bayrischen Kleinstadt vor den Kopf gestoßen. Seiner Tochter Luise jedoch kam diese Haltung zugute. Seit frühester Kindheit hatte sie nur einen Wunsch: Sie wollte fliegen!

„Wenn man in den Himmel sah, dann wusste man doch: Er war so weit und so offen und vor allem so unendlich wie nichts anderes auf der ganzen Welt. Und weil Luise sich nach der Unendlichkeit sehnte, so sehr, dass es manchmal wehtat, wollte sie fliegen, seit sie das erste Flugzeug gesehen hatte.“

Ihre ganz persönliche Freiheit sollte über den Wolken stattfinden und Luises Vater ermöglicht ihr diesen Traum. Ein paar glückliche und unbeschwerte Jahre als gefeierte Kunstfliegerin liegen vor ihr, doch die politische Lage ändert sich und Luise muss in ihr Heimatstädtchen zurückkehren. Anfänglich ist sie nur traurig, weil sie nun nicht mehr fliegen kann, doch dann wird sie mit der harten Realität „auf dem Boden“ konfrontiert, die darin besteht, dass ihrem Vater ob seiner Haltung mit dem KZ gedroht wird und ihr bester Freund Georg als Kommunist im Widerstand agiert…

Ein großartiges Buch über einige großartige Menschen! Toll geschrieben, ich fühlte mich zu jeder Zeit mitten im Geschehen! Das Buch ist in zwei Teile gegliedert, wobei der erste Teil in den Jahren vor 1933 spielt und die Realisierung von Luises großem Traum zum Thema hat. Das alleine war schon toll zu lesen: Mit welchem Enthusiasmus und mit wie viel Einsatz sie sich in dieser von Männern beherrschten Domäne behauptete, oder wie sie in nächtlicher Schufterei gemeinsam mit ihrem Freund Georg an einem Flugzeug baute.

Der zweite Teil behandelt dann die Zeit ab 1935, als sie gezwungenermaßen ins Haus des Vaters zurückkehren muss. Ab da stieg die Spannung unaufhörlich an. Während der letzten 100 Seiten hatte ich eigentlich ziemlichen Durst, konnte mich aber nicht überwinden, meine Lektüre auch nur für ein paar Minuten zu unterbrechen. Es war völlig klar, dass dies alles nicht gut ausgehen könnte, dass alles auf ein schlimmes Ende zusteuern würde. Aber wie genau würde dies aussehen? Und sollte wirklich nur die böse Seite siegen?

Am Ende wird Luise wieder fliegen. Und sie wird wissen, was richtig ist.

Wer selbst einen Blick ins Buch werfen möchte findet hier eine Leseprobe.

© Manu

Samstag, 21. Juni 2014

Gewinnspiel im Juni

Momentan hat mein Blog genau 66 Follower. Eine wirklich tolle Zahl. Natürlich würde ich mich freuen, wenn ich bald 77 Follower hätte :-) Zusätzlich wurde mein Blog auch fast 15.000 mal von Euch aufgerufen bzw. besucht. Ich finde da wird es auch mal wieder Zeit ein Gewinnspiel für Euch zu starten. Diesmal würde ich gerne die Bücher verlosen, die ich bisher in dieser Woche rezensiert habe. Den fleissigen Lesern meines Blogs ist jetzt natürlich sofort klar welche drei Bücher ich hier verlosen möchte. Für die Personen die jetzt gerade auf meinen Blog gestossen sind seht ihr hier welche Bücher ich verlosen werde.



Wenn ihr etwas über den Inhalt und meine Meinung zu diesen Büchern erfahren wollt, dann schaut euch doch einmal meine Rezensionen dazu an. Ihr findet die Rezensionen hier:

Robert C. Marley - Inspector Swanson und der Fluch des Hope-Diamanten

Wolfgang Polifka - Die Rosenberg-Pergamente

Ilona Schmidt - Katertage zum Verlieben
 

Achtung: Ihr dürft gerne mehr als ein Buch als Wunschbuch im Kommentarfeld angeben.

Teilnahmebedingungen:
  • Es wäre zusätzlich sehr schön, wenn ihr meinem Blog folgen würdet. Ist für die Teilnahme an der Verlosung aber nicht zwingend notwendig. 
  • Bitte schreibt einen Kommentar unter diesem Artikel und sagt mir für welches Buch oder welche Bücher (Mehrfachnennungen sind möglich, aber ihr könnt nur ein Buch gewinnen) ihr Euch bewerben wollt. (Ohne einen hinterlassenen Kommentar könnt ihr an diesem Gewinnspiel nicht teilnehmen)!
  • Die Versendung des Gewinns wird nach dem Ende des Gewinnspiels innerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz erfolgen. 
  • Du solltest bereits 18 Jahre alt sein oder die Erlaubnis deiner Eltern zur Teilnahme an dem Gewinnspiel haben.
  • Dieses Gewinnspiel geht bis zum 30.06.2014 23:59 Uhr.
  • Die Verlosung der Bücher und die Bekanntgabe der Gewinner wird dann am 01.07.2014 hier auf dem Blog erfolgen. Bitte schaut dann selbst hier vorbei, ob ihr zu den Gewinnern gehört und gebt mir dann per PN/Email eure Adressen bekannt. 
Ich wünsche euch viel Glück und ich würde mich freuen wenn ihr zahlreich mitmachen würdet.

So die Verlosung ist abgeschlossen. Es gab viele Bewerbungen und gewonnen haben:

- Inspector Swanson = Verenanormalistlangweilig
- Die Rosenberg-Pergamente = Manu66
- Katertage zum Verlieben = Cordula P

Ich brauche dann noch eure Adressen, damit die Bücher an Euch versendet werden können. Bitte sendet bis 08.07.2014 die Adressen an doreenkluth@gmail.com. Wer sich bis dahin nicht gemeldet hat verliert leider den Gewinnanspruch und ich lose noch einmal aus.